Volleyball-Damen des ESV-Jahn Treysa waren zum Rückspiel auf Mallorca

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Spaß am Spiel: Die Treysaerinnen siegten zum zweiten Mal gegen die mallorquinischen Freundinnen. Die beiden Mannschaften verstehen sich dennoch blendend. Foto: privat

Treysa/Mallorca. Die Damenmannschaft des ESV Jahn Treysa konnte sich kürzlich bei strahlendem Sonnenschein auf der Ferieninsel Mallorca beweisen: Dort traten die neun Volleyballerinnen gegen das heimische Damenteam des Volleyballclubs Arta an.

Dieses war bereits im vergangenen Jahr in die Schwalm gekommen, um sich auf internationaler Ebene sportlich messen zu können.

Nach einer knappen Niederlage (3:2) im vergangenen April hatten die Mallorquinerinnen zum Rückspiel auf ihre Insel eingeladen.

Im direkten Ländervergleich fand das Punktspiel unter Aufsicht eines hochrangigen Schiedsrichters statt. Und wieder waren die Damen des ESV-Jahn Treysa erfolgreich. Mit 3:2 Sätzen (11:25/25:16/ 25:23/18:25/15:13) konnten sie auch das Rückspiel für sich entscheiden.

„Gerade weil wir und die Mallorquinerinnen auf einem gleichen Niveau spielen, hat es besonders Spaß gemacht“, berichtet Michaela Vögele aus Treysa. Nach dem Spiel wurden die Treysaerinnen noch einmal auf ungewohntem Untergrund gefordert: Beim Beach-Volleyball im feinen Sand bei rauschender Brandung in der Bucht Cala Mesquida wurde am folgenden Tag in gemischten Mannschaften gegeneinander gespielt.

Entstanden war der Kontakt zwischen den beiden Mannschaften durch Spielerin Michaela Vögele. Ihre Cousine Elke Goonesekera lebt schon seit mehreren Jahren auf Mallorca und spielt dort ebenfalls in einer Frauen-Freizeitmanschaft Volleyball. Die beiden Frauen organisierten den Kontakt zwischen den Teams.

„Die Idee zu dem Austausch gab es schon lange“, erzählt Renate Spanknebel, Spielerin des ESV Jahn Treysa. Dass es dann wirklich geklappt hat, habe alle sehr gefreut. Auch deshalb, weil es in der Gegend für das Damenteam schwierig sei, Trainingspartner zu finden. "Freizeitmannschaften spielen hier in der Regel gemischt, so ist es schwer für uns gleichwertige Gegner zu finden", sagt Renate Spanknebel.

Untergebracht auf einer traumhaften Finca, genossen die Spielerinnen den Aufenthalt am Mittelmeer. Die Insel zeigte sich von ihrer paradiesischen Seite, so dass der Anlass des Besuches, das Volleyball-Rückspiel, fast in den Hintergrund geriet. Für einen Großteil der Mannschaft war es der erste Besuch auf der Insel. Mit touristischen, kulinarischen und kulturellen Leckerbissen, wurde das etwas andere Länderspiel schnell zum entspannten Kurzurlaub.

Besonders die tolle Gastfreundschaft und die herzliche Art der Gastgeber trug dazu bei, dass sich die Damen aus Treysa sehr willkommen fühlten und eine tolle Zeit verbrachten, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

„Der Besuch war sehr gut organisiert. Wir hatten die Möglichkeit Land und Leute näher kennenzulernen,“ erzählt Michaela Vögele.

Zum Gegenbesuch in Treysa im Frühjahr 2015 kündeten die mallorquinischen Freundinnen bereits an, die Trainingsintensität zu erhöhen, um nach zwei knappen Niederlagen endlich einen Sieg heimzuholen.

Von Maria Effenberger

Quelle: HNA

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