Verwirrung nach Notruf

Verwirrung um Unfallmeldung auf A49: Offenbar doch kein böser Scherz

Gudensberg/Fritzlar. Verwirrung gab es um einen vermeintlichen Unfall am Mittwochabend gegen 20 Uhr auf der A49 bei Fritzlar. Feuerwehr und Rettungskräfte waren alarmiert worden, weil es einen Unfall mit einer eingeklemmten Person gegeben habe.

Sie fuhren die gesamte Strecke zwischen Edermünde und Neuental ab, ohne eine Unfallstelle zu finden.

Zunächst war vermutet worden, ein Anrufer habe sich einen bösen Scherz erlaubt, aber auch das scheint nicht der Fall zu sein, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch auf HNA-Anfrage erklärte.

Um kurz vor 20 Uhr hatte ein Anrufer einen Geisterfahrer auf der A49 Richtung Fritzlar gemeldet. Daraufhin habe die Autobahnpolizei eine Warnung über den Rundfunk ausgelöst.

Einige Zeit später erreichte die Polizei in Bad Wildungen der Anruf eines Autofahrers. Er habe an der Autobahnabfahrt das Fahrzeug des Falschfahrers am Straßenrand gesehen, dazu drei weitere Autos, sagte er und erklärte: „Es sieht aus wie ein Unfall.“

Artikel aktualisiert um 15.30 Uhr

Als die Polizei dort eintraf, war jedoch nichts zu finden. Möglicherweise habe es sich um einen Blechschaden gehandelt, den die Betroffenen selbst klären konnten, vermutet Jungnitsch.

Im Einsatz waren mehr als 30 Einsatzkräfte: Feuerwehren sowie Rettungsdienste aus Fritzlar und Gudensberg und die Polizei. (ode)

Quelle: HNA

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