Bei den Vornamen für neugeborene Mädchen und Jungen liegt der Kreis im Trend

Vornamen 2011: Sophie schlug sie alle

Schwalm-Eder. Wie soll das Kind denn heißen? Diese Frage beschäftigt werdende Eltern von der ersten Minute an, wenn sie erfahren, dass ein Kind unterwegs ist.

Und obwohl nahezu alle gerne einen ganz besonderen Namen für ihr ganz besonderes Kind auswählen möchten, gibt es jedes Jahr eindeutige Renner, die die Namenshitlisten anführen.

In den Standesämtern von Schwalmstadt und Fritzlar werden die Statistiken der beliebtesten Mädchen- und Jungennamen geführt. Denn dort melden meist die Väter die Neugeborenen aus den jeweiligen Geburtsabteilungen der Krankenhäuser an.

Für das vergangene Jahr gibt es bei den Mädchen in Schwalmstadt einen eindeutigen Sieger: Er heißt Sophie und wurde elf Mal ausgewählt. Mit neun Nennungen folgt auf Platz zwei Marie, dann Mia (6) und mit jeweils drei Nennungen Emily, Emma, Hannah, Lea und Sophia. Die Plätze neun und zehn belegen mit zwei Nennungen Alina und Anna.

Der Trend zum kurzen Namen wird auch bei den Jungen deutlich. Fünf Mal entschieden sich die Eltern für Ben, jeweils vier Mal für Elias und Jan. Auf den weiteren Plätzen bis zehn folgen mit je drei Nennungen Adrian, Daniel, Finn, Johannes, Julian, Leon und Louis.

Insgesamt wurden 288 Kinder im Schwalmstädter Standesamt angemeldet, davon erhielten 214 einen Vornamen, 66 zwei und sieben Kinder drei Vornamen. Einmal wurden sogar mehr als drei Namen ausgewählt.

Marie und Sophie belegen auch in der Statistik des Standesamtes Fritzlar die beiden ersten Plätze - nur in umgekehrter Reihenfolge. Während Marie 17 Mal gewählt wurde, entschieden sich die Eltern zwölfmal für Sophie. Auf Platz drei folgt Mia (7), jeweils sechsmal kamen Emily und Laura vor. Bis zum Platz zehn folgen Amelie, Lea, Lina, Melina (je 5) und Elina (4).

Gleichauf auf Platz eins liegen bei den Jungen die bundesweiten Spitzenreiter Ben und Leon (je 7). Auf den weiteren Plätzen liegen Marlon (6), Elias, Julian und Tim (je 5) sowie Felix, Johannes, Lennox und Luca (je 4). Zu den ungewöhnlichen Namen gehörten unter anderem Elea und Stella bei den Mädchen sowie Justus, Damian und Nikita bei den Jungen.

Nur einen Vornamen bekamen in Fritzlar 337 der 492 angemeldeten Kinder, 148 erhielten zwei und sechs drei Vornamen. mehr als das gab es nicht. Eher merkwürdige Namenswünsche vermeldete für das vergangenen Jahr keines der beiden Standesämter.

Mit Marlon-Louis erhielt das zweite Neujahrsbaby des Jahres zwei Vornamen, die in den Hitlisten 2011 auch vertreten waren. Der Junge ist das dritte Kind von Jasmin (28) und Sascha (36) Müller aus Homberg-Mardorf, die eigentlich erst am 7. Februar mit Nachwuchs gerechnet hatten.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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