Bürgermeister brachte Haushalt 2014 ein

Wabern bekommt Geld zurück: 1 Cent

Wabern. Über eine Nachzahlung freut sich wohl jeder Bürgermeister. Eher zum Schmunzeln war jedoch ein Schreiben der Kreisverwaltung an die Gemeinde Wabern. Darin wurde angekündigt, dass Wabern versehentlich zu wenig Geld aus dem Kommunalen Finanzausgleich erhalten habe.

Daher gab es nun einen Nachschlag in Höhe von sage und schreibe einem Cent. „Ich habe mich gescheut, das zu unterschreiben“, sagte Jochen Dörrbecker, zuständiger Fachbereichsleiter in der Kreisverwaltung, auf HNA-Anfrage.

Es gab jedoch keine andere Möglichkeit, einfach behalten konnte der Kreis das Geld nicht. Und gestern konnte Bürgermeister Günter Jung dann vermelden: „Der Betrag ist eingegangen.“ Das habe für Jubel in der Verwaltung gesorgt, sagte er augenzwinkernd.

Auch sonst war die Stimmung in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend gut, als es um die Zahlen ging. Jung legte den Haushaltsplan für das Jahr 2014 am Donnerstagabend den Gemeindevertretern vor.

„Es gibt keine neuen, sensationellen Ergebnisse“, sagte Jung. Laut Plan wird es im Ergebnishaushalt, der quasi das laufende Geschäft abbildet, einen leichten Überschuss von 4200 Euro geben.

Schwieriger wird es im Finanzhaushalt, der ein Minus von 1,66 Millionen Euro aufweist. Allerdings müsse man den Kredit, den die Gemeinde möglicherweise für ein Pflegeheim geben wird (Artikel rechts) wieder heraussrechnen, sagte Jung. Dann bliebe noch ein Minus von 660.000 Euro, das die Gemeinde aus den Rücklagen ausgleichen könne. Die gute Finanzausstattung Waberns sei „nordhessenweit ein Alleinstellungsmerkmal“.

Hoffen auf Verbesserung

Da in den vergangenen Jahren das Ergebnis in der Endabrechnung für Wabern meist besser war als im Haushalt vorgesehen, hoffe er das auch für 2014, sagte Jung.

Für Investitionen plant die Gemeinde 2,56 Millionen ein. Unter anderem sollen die Kläranlagen Wabern und Zennern saniert werden. Die Verwaltung soll ein neues Computernetzwerk bekommen, und die Straßenbeleuchtung soll energetisch modernisiert werden. Neue Fahrzeuge für den Bauhof, Straßen. und Kanalbau sowie der Digitalfunk für die Feuerwehren sind weitere größere Posten. (ode)

Quelle: HNA

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