Geschichtskreis stellt Heimatkalender 2014 vor

Wabern in Bildern

Ungewöhnliche Ansichten: Der neue Heimatkalender zeigt Bilder von Wabern wie dieses Aquarell, das das Titelblatt ziert. Foto: privat

Wabern. Der Geschichtskreis Wabern lädt ein zur Vorstellung des neuen Heimatkalenders 2014 sowie zur Ausstellung seiner Exponate am Sonntag, 17. November, von 14 bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Wabern.

Es sind zwölf Kalenderblätter mit Fotos und Geschichten, die ein vielgestaltiges Bild der Zuckerrübengemeinde entstehen lassen. Unter anderem kann man auf den Rückseiten der Blätter Geschichten einzelner Häuser, des Gutshofes sowie der ehemaligen Schmieden in Wabern nachlesen.

Auch der Wandel vom Tante-Emma-Laden bis zum heutigen Supermarkt ist ein Thema. Ein Brief von 1825 aus dem Staatsarchiv in Marburg macht deutlich, dass Wabern früher Garnisonsstandort war. Auch eine Milieu-Studie der Erziehungsanstalt, später Karlshof, um 1920 konnte anhand von Archivmaterial aufgearbeitet werden. Interessant zu lesen sind die Berichte des Fritzlarer Anzeigers zur Errichtung der ersten Waberner Wasserversorgung um 1912.

Stimmungsvoll ergänzt wird der Heimatkalender mit einer vorweihnachtlichen Geschichte in Mundart von Pfarrer Dieter Otto.

Die Präsentation des Kalenders ist verbunden mit einer umfangreichen Bilderausstellung, auch bisher unbekannte Fotos werden vorgestellt. Weiterhin sind Luftbilder zu sehen, die in den Jahren 1943/45 von der englischen Luftwaffe über Wabern aufgenommen worden sind. Außerdem gibt es zwei Sonderausstellungen zum Thema „Hochzeit“ und „Hausschlachtung“. Zur Aktion „Skulpturen für Wabern“ werden ersten Skizzen gezeigt. Für die Besucher werden Kaffee, Kuchen und Alte Wurst angeboten.

Der Kalender kann ab dem 18. November an den bekannten Verkaufsstellen, wie Postagentur Ritschel, Kreissparkasse und VR-Bank für 7 Euro erworben werden. (ula)

Quelle: HNA

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