Keine Veränderungen auch nach dem Kontrollieren für ungültig erklärter Stimmzettel

Wahl im Melsunger Stadtparlament ist entschieden

Melsungen. 108 Stimmen hätte die Melsunger SPD noch erhalten müssen, dann hätte sie im Stadtparlament die absolute Mehrheit erreicht. Nach der Kontrolle durch den Wahlausschuss, der gestern Nachmittag tagte, hat sich gezeigt: Diese Hürde ist nicht genommen.

Das Ergebnis stand um genau 15.50 Uhr fest. Die CDU und die FDP haben leichte Verluste hinnehmen müssen, doch die FWG hat um einen Prozentpunkt zugelegt und geht damit als Sieger an Prozenten hervor. Die SPD hat nur 0,10 Prozent zugelegt. Bei der Sitzverteilung ändert sich aufgrund des neuen Ergebnisses nichts.

Zu begutachten hatte der Wahlausschuss unter der Leitung von Roland Schmidt jene 66 Stimmzettel für die Stadtverordnetenwahl, die am 27. März für die Wahlvorstände nicht eindeutig und für ungültig erklärt worden waren. Doch wie sich zeigte, waren nur alle der fraglichen sechs Wahlzettel aus Schwarzenberg ungültig. In anderen Wahlbezirken lag es etwa bei der Hälfte.

Gültig waren alle Stimmzettel, auf denen Kreuzchen bei den Personen gemacht worden waren – egal, ob zusätzlich eine oder mehrere Parteien ein Kreuz erhalten hatten.

Dabei zeigte sich, dass die meisten Wähler die Möglichkeit, 37 Kreuze auf die einzelnen Kandidaten einer oder mehrerer Parteien zu verteilen, nicht genutzt und somit Stimmen verschenkt hatten.

Eindeutig ungültig waren dagegen die weißen Zettel, die völlig leer geblieben waren, die durchgestrichen waren oder auf denen eine – unfreundliche – Bemerkung stand. (bmn)

Quelle: HNA

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