Wahl könnte zum Solo werden

Start-Ziel-Sieg: Möglicherweise gibt es für Bernd Heßler keine Gegenkandidaten. Unsere Fotomontage stellt das symbolisch dar. Foto: dpa/Montage: ode

Borken. Die Borkener Bürgermeisterwahl am 27. März könnte zum Solo für Bernd Heßler werden. Bisher hat außer dem Amtsinhaber niemand seinen Hut in den Ring geworfen.

Und die Chancen, dass doch noch weitere Anwärter auftauchen, sind eher gering, ergab eine Anfrage bei den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung.

Bei der vergangenen Wahl hatten die Freien Wähler mit Susanne Albers noch eine Kandidatin aufgestellt. Doch die Suche gestalte sich schwierig, wie Fraktionsvorsitzender Horst Wischek sagte.

Im Suchmodus befindet sich auch die Borkener CDU, wie Fraktionschef Heinrich Hesse auf HNA-Anfrage erklärte. Aus den eigenen Reihen wolle jedoch niemand antreten. „Manche sagen: Das tue ich mir nicht an“, sagte Hesse.

Eine Partei, die erstmals Sitze im Stadtparlament erringen will, ist Die Linke. Das Thema Bürgermeisterkandidat sei für sie noch nicht vom Tisch, sagte Lutz Baumann vom Borkener Ortsverein. Die Chancen, dass die Linken einen sich um den Bürgermeisterposten bemühen, bezifferte er mit 50:50.

Schon zweimal ist der Borkener Martin Appelhans als unabhängiger Einzelkandidat angetreten. Auf Wahlkampf hat er dabei größtenteils verzichtet. Ob er erneut ins Rennen geht, hat er bisher nicht öffentlich beantwortet. Auf Anfrage der HNA hatte Appelhans einen Rückruf und eine Antwort versprochen. Die ist bisher ausgeblieben.

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Quelle: HNA

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