Wandern ist voll im Trend: Jetzt sind es schon 24 000

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Die größte Wandergruppe: Die Feuerwehr Pfaffenhausen holte die Auszeichnung in Stolzenbach.

Stolzenbach. Schon die Streckenführung, die Gerhard Beck ausgearbeitet hatte, hört sich verheißungsvoll an. Über Eulennest, Weingrund, Nassenerfurther See, Trimm-dich-Pfad, Waldteich und Gut Marienrode ging es beim Volkswandertag zurück nach Stolzenbach.

Gerade einmal 120 Menschen sind in Stolzenbach zu Hause, doch bei diesem Ereignis ist der ganze Ort auf den Beinen. In diesem Jahr wurde der Tag zum 37. Mal ausgerichtet und alles lief wie am Schnürchen.

Martin Richter, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, und Ortsvorsteher Walter Klippert zeigten sich bei der Siegerehrung zufrieden mit der Resonanz. 335 Wanderer hatten sich auf die Strecke gemacht. Viele hatten auch ihre Hunde mitgebracht, gut zwei Dutzend waren unterwegs.

Auszeichnung für Wiegand

Spannend war die Frage, ob an diesem Tag der 24 000. Wanderer auf die Strecke gehen würde. Es gelang, wie bei der Siegerehrung am Mittag klar wurde. Hartmut Wiegand aus Dillich bekam die Auszeichnung von Ortsvorsteher Walter Klippert und Martin Richter überreicht.

Sie zeichneten den Wanderer Nummer 24 000 mit einem Pokal, einer Eule (wegen des Eulengrundes) und einem Bildband der Stadt Borken aus.

Wiegand ist ein erfahrener Teilnehmer, schon 30-mal war er beim Volkswandertag dabei. Stolz erzählte er, dass er die Wanderteller aus den vergangenen Jahren alle noch zu Hause aufbewahrt. Und die Tradition lebt in der Familie weiter. Diesmal hatte Wiegand seinen achtjährigen Sohn Fabian mit auf die Tour genommen.

Am Waldteich hatten die Veranstalter eine Station eingerichtet, an der die Wanderkarte gestempelt wurde. Dort gab es auch kalte und warme Getränke sowie für hungrige Wanderer Fettenbrote und Gurken.

Ausgezeichnet wurde die größte Gruppe, die die Pfaffenhäuser Feuerwehr stellte. 82 Teilnehmer hatten Ortsvorsteher Dieter Götte und Wehrführer Christian Gebhardt aufgeboten. Im Vorfeld hatten sie jeden Haushalt des Dorfes gebeten mitzumachen. Götte spendierte für den Sieg Bier.

Zweitstärkste Gruppe war die Vereinsgemeinschaft Dillich mit 63 Teilnehmern, für die Henrik Vogel den Pokal in Empfang nahm. Dritter mit 26 Teilnehmern wurde der Tuspo Borken. Unter den Gruppen waren viele Wiederholungstäter.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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