Wanderscheune soll 2014 fertig sein

Großer Platz vor neuer Wanderscheune: Werner Kressel (rechts) und Reiner Kehl vom Ortsbeirat stehen am neuen Dorfmittelpunkt. Im Hintergrund die künftige Wanderscheune. Foto: Feser

Nausis. Mannshoch türmen sich die dicken Sandsteine am Brunnen. Wo sie einst die Grundmauern für ein baufälliges Wohnhaus bildeten, wächst nun Unkraut, denn das Haus wurde mittlerweile abgerissen. Nur die Scheune aus den 1930er-Jahren ist stehengeblieben.

Sie ist noch gut in Schuss und soll zu einer Wanderscheune umgebaut werden.

Da der Kunstwanderweg Ars natura an Nausis vorbeiführt, kam die Idee auf, die Scheune zu einer Wanderscheune umzufunktionieren, berichtet Ortsvorsteher Werner Kressel. Sie soll Platz für Wandergruppen bieten: zur Rast, zum Schutz vor Regen, zum geselligen Beisammensein. Aber sie steht auch allen Bewohnern der Landetaldörfer als Treff- und Veranstaltungsort offen, zum Beispiel für Familienfeiern oder für den Nikolausmarkt.

Die Scheune soll ganztägig geöffnet, aber nicht beheizbar sein. Der Ausbau erfolgt in einer einfachen, rustikalen Weise - so sieht es das Dorfentwicklungskonzept vor. Das Projekt ist Teil des Dorferneuerungsprogramms und wird mit 65 Prozent bezuschusst. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf 110.000 Euro.

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Von Claudia Feser

Quelle: HNA

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