Kreissparkassen-Gremium noch nicht besetzt

Kreissparkasse: Warten auf den Verwaltungsrat

Schwalm-Eder. Der Verwaltungsrat der Kreissparkasse ist ein Jahr nach der Kommunalwahl noch nicht neu konstituiert. Das Besetzungsverfahren ist kompliziert, da unter anderem die Mehrheitsverhältnisse im Kreistag widergespiegelt werden sollen.

Außerdem müssen alte Vereinigungs- und Fusionsverträge berücksichtigt werden. Nach Informationen der HNA war die Benennung der Kandidaten aber vor allem bei SPD und Grünen auch strittig.

Seit Monaten wird in den Gremien darum gerungen, die neun sachkundigen Mitglieder zu benennen, die dem 15-köpfigen Gremium laut Satzung angehören müssen. Hinzu kommen fünf Mitarbeiter der Kreissparkasse sowie der Landrat als Vorsitzender.

Geregelt ist, dass dem Verwaltungsrat aus allen drei Kreisteilen je ein Vertreter angehört und auch die Städte Melsungen, Fritzlar, Gudensberg und Homberg sowie der amtierende Bürgermeister der Stadt Spangenberg vertreten sein müssen.

Der Kreistag wird sich am Montag, 27. Februar, in Borken auch mit der Besetzung des Verwaltungsrates beschäftigen. Die Vorschläge der Fraktionen lägen nun vor, erklärte Landrat Frank-Martin Neupärtl. Allerdings gibt es aus seiner Sicht zwei Verstöße gegen vertragliche Regeln. Aus dem Kreisteil Fritzlar-Homberg würden vier statt zugelasssener drei Kandidaten vorgeschlagen. Außerdem: Aus den Kreisgremien seien fünf Kandidaten benannt worden, es dürften aber nur vier sein.

Die noch nicht erfolgte Besetzung des Gremiums beeinträchtigt die Arbeit der Bank aber offenbar nicht. Die bisherigen Mitglieder blieben so lange im Amt, bis ein neuer Verwaltungsrat gewählt sei, sagte der KSK-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Rupp gegenüber der HNA. (hro)

Quelle: HNA

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