Das Forstamt hatte wieder zu einem lehrreichen Tag der offenen Tür eingeladen

Warum Wald wichtig ist

Lehrreich: Vom Forstamtsleiter Norbert Altstädt liessen sich Johannes (10, links) und Sebastian Hellwig (7) präparierte Wildtiere wie Marder, Dachse und Rehe erklären. Fotos: Rose

Neukirchen. Von und mit unserem Wald leben: Das war passend zum Internationalen Jahr der Wälder das Motto eines Tags der offenen Tür am Samstag im Forstamt Neukirchen.

Als aktueller denn je beschrieb Forstamtsleiter Norbert Altstädt Themen wie Natur- und Klimaschutz: „Es geht um eine naturverträgliche und nachhaltige Nutzung der Wälder“, sagte er. Man dürfe dem Wald nur so viel entnehmen, wie nachwachsen könne. Vor 300 Jahren etwa habe man in Deutschland den Wald regelrecht ausgeplündert. Dass es soweit nicht mehr kommt, dafür sorgten die Forstbetriebe: „42 Prozent der Landesfläche in Hessen ist Wald“, erläuterte der Experte.

Neben der Energieversorgung mit Holz wurden die Besucher auch über Unfallverhütung im Umgang mit der Motorsäge sowie über das Erlegen von Wild aufgeklärt: „Das sind Techniken aus der Urproduktion – und ich verdeutliche das immer, indem ich sage, dass man eine CD-Rom nicht essen kann“, verdeutlichte Altstädt. Zu entdecken gab es alles rund um den Wald allerdings nicht nur rund um das Forstamt, sondern auch im Wald selbst. In einem Rundparcours lernten die Besucher Holzernte- oder Seilklettertechniken kennen.

Im mobilen Sägewerk wurde das Holz direkt an Ort und Stelle zerkleinert. Im Naturschutzgebiet Immichenhainer Teiche gingen die Gäste unter fachkundiger Führung auf Exkursion und tauchten in den Lebensraum der Amphibien ein.

Spannende Geschichten

Johannes (10) und Sebastian Hellwig (7) aus Rettingshausen im Knüll waren mit ihren Eltern zum Schauen nach Neukirchen gekommen: Besonders spannend fanden die Jungs die präparierten Wildtiere wie Marder, Dachse und Rehe. Von Norbert Altstädt erfuhren die Kinder manche abenteuerliche Geschichte aus heimischen Wäldern. (zsr)

Quelle: HNA

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