Ein Dorf heizt ein

In Wasenberg wurde das Nahwärmenetz eingeweiht

Der Knopfdruck: hinten von links EAM -Geschäftsführer Georg von Meibom, Genossenschaftsvorsitzender Heinz Heilemann, Minister Tarek Al-Wazir, EAM Energieplus-Geschäftsführer Siegmund Laufer, Genossenschaftsvorstand Erich Korell und in Schwälmer Tracht Emily Riehl und Leah Schmidt.

Wasenberg. Mit symbolischem Knopfdruck gab Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir den Startschuss für das Nahwärmenetz. Wir sammelten Eindrücke

Das halbe Dorf war am Mittwochnachmittag in Wasenberg auf den Beinen, um in der Heizzentrale im Gewerbegebiet Hartmannsäcker dabei zu sein: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gab mit einem symbolischen Knopfdruck den Startschuss für die Nahwärmeversorgung der Wasenberger Energiegenossenschaft und der EAM.

Dem voran gingen anderthalb Stunden lang jede Menge launiger Worte. Angesichts der vielen anwesenden Genossenschaftsmitgliedern, könnte es seinem Vorstandskollegen, dem Freidemokraten Erich Korell, schwerfallen, die ersten Worte zu übernehmen, scherzte Genossenschaftsvorsitzender Heinz Heilemann und übernahm das mit der Grußformel „liebe Genossinnen und Genossen“.

Startschuss für die Nahwärme in Wasenberg 

„Gut dass Sie nicht nur die Idee hatten, sondern auch gesagt haben, 'wir packen das an'“, lobte Minister Tarek Al-Wazir die Wasenberger. Angesichts der vielen bürokratischen Hürden, die das Projekt Nahwärme nehmen musste, war er sich sicher: „Wenn Sie gewusst hätten, was auf Sie zukommt, wären Sie vermutlich schreiend davon gelaufen.“

„Wie bei den Grünen“, kommentierte Al-Wazir launig Heilemanns Bericht über die Arbeitsgruppe Nahwärme. In dieser Gruppe seien nie Mehrheitsentscheidungen gefallen, hatte Heilemann erzählt, immer sei geredet worden, bis alle einer Meinung waren.

Drei Faktoren für das Gelingen des Projekts nannte Siegmund Laufer, Geschäftsführer der EAM Energieplus: Das Engagement der Genossenschaft, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den Einsatz der beteiligten Firmen und deren Mitarbeiter.

Erwin Hochfeld:  "Dieser Tag wird in die Geschichtsbücher unserer Heimatgemeinde eingehen.“

Erich Korell  über eine fehlende Genehmigung: „Was haben wir gezittert, aber nicht vor Kälte.“

Tarek Al-Wazir: „Sein Sie einfach stolz.“

Heinz Heilemann mit Blick auf das Büfett der Landfrauen: „Herr Minister, in der Schwalm wird Punkt 12 Uhr gegessen, egal ob das Essen gar ist oder nicht.“

Quelle: HNA

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