Das Wasser war immer sein Element

DLRG-Urgestein Helmut Kirsch starb 75-jährig

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Helmut Kirsch

Fritzlar. Er war im Wasser zu Hause: Helmut Kirsch aus Fritzlar, der nach schwerer Krankheit am vergangenen Sonntag im Alter von 75 Jahren verstarb.

Das nasse Element bestimmte einen großen Teil seines Lebens. Der Berufssoldat, der in der Fritzlarer Garnison bei den Panzergrenadieren stationiert war, war ein Mann der ersten Stunde bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

Seit 1968 leitet Helmut Kirsch die Fritzlarer DLRG-Gruppe, war von 1975 bis 2002 technischer Leiter im DLRG-Bezirk und seit 1978 Katastrophenschutz-Beauftragter. Darüber hinaus war er Tauchausbilder und Zugführer im Wasserrettungszug und leitete ab 1974 die DLRG-Station in Rehbach am Edersee.

Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt Kirsch im Jahr 2005 die höchste Auszeichnung, die die Lebensretter zu vergeben haben: das Verdienstzeichen in Gold mit Brillant.

Zu den Auszeichnungen, die er für seinen unermüdlichen Einsatz bekam, gehörten auch die Ehrenmitgliedschaft in der DLRG Schwalm-Eder, die goldene Katastrophenschutz-Medaille und das Mitgliedsehrenzeichen in Silber als Ehrung für 40-jähriges Engagement in der DLRG.

Die Ausbildung des Nachwuchses war ihm wichtig. So kümmerte er sich um die Qualifikation der Rettungsschwimmer und bildete sie weiter aus, etwa zu Strömungsrettern, die an Fließgewässern wie der Eder wichtig sind.

Rettungsschwimmer als Strömungsretter auszubilden, habe schon mehrmals zum Erfolg geführt, betonte Kirsch noch vor wenigen Jahren. Es habe sich gezeigt, dass die Ausrüstung gut ausgewählt und sortiert sei. Auch darum kümmerte er sich mit großem Einsatz als technischer Leiter.

Am Donnerstag wurde Helmut Kirsch in Fritzlar beigesetzt. (ula)

Quelle: HNA

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