Drei-Burgen-Schule: Neun Nationen arbeiten bei Comenius-Projekt zusammen

Wasser verbindet Schüler

Es wird wieder international an der Drei-Burgen-Schule: So wie im Mai 2011 werden sich Schulen aus ganz Europa diesen Oktober in Felsberg treffen. Dabei sind wieder die Griechen und die Spanier, ergänzt durch sechs weitere Nationen. Foto:  privat

Felsberg. Schon in Kürze wird es wieder international an der Drei-Burgen-Schule in Felsberg zugehen, denn nun haben sie es schwarz auf weiß: Die Gesamtschule hat zum zweiten Mal nach 2009 den Zuschlag für die Teilnahme am europäischen Projekt „Comenius“ erhalten.

Zu den bisherigen Partnern aus Volos (Griechenland) und Santa Comba (Spanien) kommen neue hinzu: Gödöllö (Ungarn), Madeira (Portugal), Tongeren (Belgien), Larnaca (Zypern), Wodzislaw (Polen) und Akhisar (Türkei). Dabei sind enorme Entfernungen zu den geplanten Treffen zurückzulegen, wenn man bedenkt, dass der östlichste Partner Gödöllö und der westlichste Madeira rund 8000 Kilometer voneinander entfernt sind.

Gleich das erste Treffen mit allen Teilnehmerländern wird diesmal in Felsberg stattfinden, voraussichtlich in der Woche direkt vor den Herbstferien, teilt die Schule mit. Damit kommt jede Menge Arbeit auf den Projektkoordinator Frank Schmidt und seine Kollegen zu.

Thematisch geht es um Wasser. „Das ist eine echte Herausforderung für unsere Schüler“, so Schulleiter Dr. Dieter Vaupel, „zumal sie bei den Treffen in den unterschiedli-chen Ländern ihre Ergebnisse dann auf Englisch präsentieren müssen.“

Teilnehmen wird aus der Drei-Burgen-Schule eine Gruppe von 25 Schülern aller Schulzweige, die nach einem Bewerbungsverfahren ausgewählt wurden, sowie rund zehn Lehrer. Jedoch wird nicht immer die komplette Gruppe die einzelnen Partnerländer besuchen, sondern die Mitglieder der Comenius-Gruppe werden auf die fünf Austauschfahrten verteilt - jedem Teilnehmer ist dabei zumindest ein Austausch garantiert, der komplett finanziert wird. (bmn)

Quelle: HNA

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