Aufführung des Kita-Förderkreises: 450 Kinder aus der Großgemeinde erlebten Theatertag in Frielendorf

Der Wassermann lernt die Welt kennen

Liebevolle Inszenierung: Der Kleine Wassermann wächst wohlbehütet bei seinen Eltern auf. Foto:  Rose

Frielendorf. Aufregend ging es im Theatersaal des Hotels Hassia in Frielendorf zu: 450 Kinder aus Schulen und Kindergärten der Großgemeinde und auch darüber hinaus die ersten Abenteuer des Kleinen Wassermannes.

Seit März hatten die Mitglieder des Förderkreises der Kita Frielendorf das Theaterstück für Kinder einstudiert. Am Freitag stand die Laienschauspieltruppe dafür gleich drei Mal auf der Bühne, um Geld für den Förderverein einzuspielen.

Die Jüngsten fieberten so richtig mit: Der Kleine Wassermann, zauberhaft dargestellt von Anja Kretschmer, wuchs zunächst behütet bei den Wassermann-Eltern (Claudia Rebmann und Sabrina Wischrath) auf. Einzig der Blick aus dem Fenster war dem schwimmenden Wesen gestattet. Doch damit gab sich der Knirps mit den roten Haaren, den gelben Stiefelchen und den Schwimmhäuten nicht zufrieden. Und so ging der Wassermann neugierig auf Reisen: Traf die Forellenschwestern - Christin Heipel und Jana Weber - die als charmantes Damenduo den Weiher unsicher machten.

Uta Cezanne bescherte dem Wassermann als hinterhältiges Neunauge die erste unerfreuliche Begegnung in den Tiefen des Teiches. Dafür durfte er nach seiner ersten Erkundungstour auf dem Rücken des freundlichen Karpfen (Bianca Töpfer) nachhause schwimmen.

Auch außerhalb des Weihers lernte der Wassermann die Umgebung kennen. Etwa den alten Mann (Joachim Etzel) und den Angler (Thorsten Nöll).

Freundschaft schloss er sogleich mit den Menschenkindern. Mit Steffi Trescher und Melissa Töpfer teilte er am Feuer seine erste Kartoffel. Mit Friedrich-Karl und Marianne Trescher war das perfekte Paar für Ton und Regie gefunden worden. Und wenn es doch mal hakte, half Stephanie Rohde-Lepper den Akteuren mit Textfragmenten aus.

Die jungen Zuschauer schauten gebannt zu, brachten sich ein und klatschten beim Abschlusslied aus dem Film „Arielle“ fröhlich mit. Ziel des Förderkreises war es, dem Publikum ein tolles Theatererlebnis zu bieten: Mit einer liebevoll ausgefeilten Inszenierung und purer Spielfreude ist das den Mitgliedern zweifelsfrei wieder einmal gelungen. (zsr)

Quelle: HNA

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