Wasserturm soll für 700.000 Euro saniert werden

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Unverzichtbar: Für die Versorgung der Stadt setzt man in Borken auch weiter auf den Wasserturm.

Borken. Der Wasserturm, der die Stadt Borken mit Wasser versorgt, soll für 700.000 Euro erneuert werden und die Borkener stehen dahinter.

Der Wasserturm ist weithin sichtbar das Wahrzeichen der Stadt Borken, er dient aber auch nach wie vor der Versorgung der Stadt - und das seit 50 Jahren. Nun sei wieder eine Sanierung fällig, berichtete Bürgermeister Bernd Heßler in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag. Er stellte dem Parlament den Wirtschaftsplan der Stadtwerke vor.

Die Außenhaut des Turmes solle für 400.000 Euro erneuert werden, weitere 300.000 Euro sind für die Sanierung des Hochbehälters eingeplant.

Der Bau eines neuen Hochbehälters wäre nach Angaben Heßlers deutlich teurer. 1,6 Millionen Euro müssten dafür gerechnet werden.

Mit gewisser Sorge beobachte man, dass der Wasserverbrauch in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist, von 445.459 Kubikmeter auf 410.982 Kubikmeter. Das führe auch dazu, dass die Abwasserleitungen nicht ausreichend gespült würden und zusätzliche Spülungen erforderlich seien. Da die Kosten für die Wasserversorgung über den Preis umgelegt würden, entstehe hier ein Missverhältnis. Seit 2010 werde unverändert ein Wasserpreis von 1,90 Euro pro Kubikmeter erhoben.

Heßler berichtete unter anderem auch, dass in der Bahnhofsstraße 25 ein Gebäude für Büro- und Archivräume des Fachbereichs Finanzwirtschaft gekauft und hergerichtet werden soll. Das vorhandene Haus im Bommerweg sei inzwischen zu klein geworden. 320.000 Euro sind im Wirtschaftsplan dafür eingeplant. 25 Mitarbeiter sollen in das neue Gebäude einziehen.

Dem Wirtschaftsplan stimmten die Stadtverordneten mehrheitlich zu, Linke und FWG enthielten sich.

Quelle: HNA

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