Die Homberger Veranstaltung „Fit in den Frühling“ wurde zum Publikumsmagneten

Das weckte alle Müden

Schaurig schön: Die „Crazy Five“ des KCV Homberg, von links Veronika Husse, Melanie Jäckel, Sabrina Wojcik und (vorn) Katrin Polaczek.

Homberg. Die viel zitierte Frühjahrsmüdigkeit hatte keine Chance: Die Veranstaltung „Fit in den Frühling“ lockte am Sonntag hunderte Besucher in die Homberger Stadthalle. Die Stadt präsentierte informative Kurzweil mit Themen wie Frühling, Gesundheit und Bewegung.

Damit habe man alle Generationen ansprechen wollen, betonte Organisator Uwe Dittmer. Dazu holte er Firmen und Vereine ins Boot, die viele Tipps für den Frühjahrsputz am Körper bereit hielten.

Erna Dülfer (76) aus Oberbeisheim nutzte die Gelegenheit zur Venenmessung und informierte sich über orthopädische Schuhe. Für ein Muskeltraining waren Thera-Bänder und -Bälle im Einsatz, zudem gab es ein Bewegungsparcours.

Ursula und Willy Morneweg durchstöberten gezielt die Angebote rund um die Gesundheit und nahmen Bücher, Tees, Hautpflegeprodukte, Massageangebote und Alltags-Hilfsmittel in Augenschein. „Wir wünschen uns mehr solcher Veranstaltungen in der Region“, sagten beide.

Das Alter ist oft mühsam

Auch auf vitaminreiche Biokost und Ernährungstipps mussten sie nicht verzichten: Von Andrea Busch-Berg erfuhren sie, wie positiv sich reines Wasser sowie ungesättigten Fettsäuren auf die Körperfunktionen auswirkten.

Großes Interesse galt dem „Age Explorer“, der Konstruktion, die zeigte, wie es sich anfühlt, wenn im Alter die Körperfunktionen eingeschränkt sind. Dabei wurden Knie und Ellbogen mit Bandagen versteift und mit Gewichten beschwert. Der sonst sportliche Ralf Melchior aus Lembach bewegte sich damit nur noch mühsam vorwärts. Wie schwierig es im Alter ist, sich auch nur ein Hemd zuzuknöpfen, merkten die Besucher, als sie das mit präparierten Handschuhen versuchten. Das Kontrastprogramm fand auf der Bühne statt: Anja Hassenpflug führte Interviews über Gesundheit und Sport, Kinder- und Seniorentanzgruppen tanzten. Die Breakdancer der Stadtjugendpflege setzten mit Tanzakrobatik der gelungenen Veranstaltung die Krone auf.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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