In Habichtswald wurden Fahnen am Rathaus wieder eingeholt 

Wegen Sturmtief Friederike: Alarmbereitschaft im Wolfhager Land

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Gemeinden, Feuerwehren und Polizei treffen Vorsichtsmaßnahmen: Hausmeister Jens Butterwecke rettet die Fahnen vor dem Wolfhager Rathaus vor Sturm Friederike. 

Wolfhager Land. Das angekündigte Tief Friederike mit um die Mittagszeit erwarteten Sturmböen von bis zu 130 km/h hält die Städte und Gemeinden auf Trab, alle sind informiert und in Alarmbereitschaft.

Die Polizei hat eine Standleitung zur Feuerwehr. „Wir sind bereit“, sagte Karsten Turski, Sprecher der Polizei in Wolfhagen. „Die Führungsmannschaft der Feuerwehr hat schon am Morgen die Zentrale besetzt“, erklärt der Wolfhager Stadtbrandinspektor Frank Brunst. Auch an den Arbeitsstätten der Feuerwehrleute wurde ein möglicher Einsatz bekannt gegeben.

Hessen Forst warnt dringend davor in den Wald zu gehen. „Dort herrscht höchste Gefahr, weil die Bäume ohnehin durch die Nässe und die Schneelast destabilisiert sind. Da hat der Sturm leichtes Spiel“, so Theo Arend. Auch nach dem Sturm sollte der Wald für Spaziergänger tabu sein. Die Forstleute werden in den nächsten Tagen mögliche Schäden aufnehmen.

Fahnen, die zum Staatsakt zur Trauerfeier des verstorbenen Bundestagspräsidenten Jenninger vor dem Rathaus in Habichtswald wehten, wurden vorsichtshalber wieder abgenommen, sagt Bürgermeister Thomas Raue. Als Vorsichtsmaßnahme wurden nochmals die Flutgräben ausgehoben und beim Wasserrückhaltebecken nach dem Rechten gesehen. In Naumburg gelten ähnliche Vorsichtsmaßnahmen: „Wir haben heute alle Mitarbeiter aus dem Wald geholt, da wir mit Windwürfen rechnen müssen“, sagt Bürgermeister Stefan Hable. Zudem wurden Baustellen von Mitarbeitern des Bauhofs abgesichert.

Besondere Vorkehrungen in Breuna wurden nicht getroffen. Derzeit gebe es keine Baustellen, die gesondert für den Sturm gesichert werden müssten, erklärte Bauamtsleiter Ralf Hartmann. Die Meldungen über die Sturmentwicklung behält die Gemeinde im Auge.

Im Vorfeld gibt es bei derStadt Wolfhagen keine speziellen Vorbereitungen auf den Sturm. „Allerdings ist eine Mitarbeiterin beauftragt, morgen Bäume auf mögliche Schäden zu kontrollieren, die beispielsweise an Kindergärten oder an Straßen stehen“, erklärt der technische Leiter des Außendienstes, Lars Eskuche.

Quelle: HNA

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