Borkener Brandschützer waren vergangenes Jahr 11 500 Stunden im Einsatz

Wehr im Dauerstress

Sie wurden ausgezeichnet: Die Feuerwehrleute wurden für ihre Vereinstreue mit einer Urkunde und einer Anstecknadel geehrt. Foto: nh

Borken. Die Borkener Wehr mussten im vergangenen Jahr so oft ran wie lange nicht mehr. Fast 11 500 Stunden bei 126 Einsätzen waren die Ehrenamtlichen im Einsatz. Ein beeindruckendes Fazit nannte das Wehrführer Axel Beier in der Jahreshauptversammlung der Borkener Feuerwehren.

350 Mitglieder waren es zum Jahresende, davon gehören 62 der Einsatzabteilung an, 55 der Jugend- und Minifeuerwehr.

Im Durchschnitt war jedes Mitglied 184 Stunden für den Dienst an der Allgemeinheit unterwegs. Allein auf die Aus- und Weiterbildung entfielen 5700 Stunden.

Ein Höhepunkt im Vereinsgeschehen war der 20. März. An diesem Tag wurde das alte Tanklöschfahrzeug nach 34 Jahren an die polnische Partnergemeinde Izabelin übergeben. Gleichzeitig nahm das 320 000 Euro teure neue Feuerwehrfahrzeug den Dienst auf. Dabei handelt es sich um ein Hilfeleistungstanklöschfahrzeug. Neu ist auch der Einsatzleitwagen. Für den 1. Löschzug des Schwalm-Eder-Kreises des Katastrophenschutzes mit der Feuerwehr Geismar war Wehrführer Axel Beier als Zugführer 25 Jahre lang in der Verantwortung. Diese Aufgabe gab er an Markus Schneider ab.

Bürgermeister Bernd Heßler erinnerte an die vielen Investitionen in den vergangenen Jahren. Es gebe dennoch in manchen Bereichen noch Nachholbedarf. Für das laufende Jahr nannte er zwei größere Investitionen:
• die Einführung des neuen digitalen Funks und
• der Kauf eines neuen Rettungsbootes für die Kernstadt-Wehr. (red)

Quelle: HNA

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