An elf Stationen wurde ein Wettkampf der Gilserberger Feuerwehren ausgetragen

Wehren zeigten ihr Können

Lebensrettende Übungen: Die Feuerwehren probten den Ernstfall beim Stationswettkampf in Itzenhain. Foto: privat

Itzenhain. Die Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg treten seit nunmehr neun Jahren zu einem Stationswettkampf an, um unter realen Bedingungen ihr Fachwissen und ihre Einsatzbereitschaft zu testen. Dieses Mal kämpften 13 Mannschaften um die beste Platzierung beim Stationswettkampf in Itzenhain.

An elf Stationen bewältigte jeweils eine Löschstaffel verschiedene Aufgaben wie beispielsweise einen Baggerfahrer aus seiner Kabine retten, der eine Oberleitung abgerissen hatte und einen Stromschlag erlitten hatten. Bei einer anderen Übungsstation wurde das Szenario nachgebildet, dass ein Landwirt mit Leitern aus einer Güllegrube herausgeholt werden musste.

Anspruchsvolle Übungen

Zudem war eine der Aufgaben, einen Jäger mit einem Herzinfarkt aus einem Hochsitz abzuseilen, Wasser mit einer Wasserstrahlpumpe aus einem Keller zu pumpen oder ein Mädchen unter Atemschutz aus einem Brandraum zu retten. Die Feuerwehr Itzenhain, unter der Leitung von Oliver Neuwirth, organisierte die anspruchsvollen Aufgaben.

Unterstützt wurde dieser Übungswettkampf von zahlreichen Itzenhainern, dem Roten Kreuz, dem THW Schwalmstadt, der Eon Mitte und dem Mimtrupp Schwalm-Eder. Nach über acht Stunden Dauereinsatz standen schließlich die Sieger-Mannschaften fest.

Lothar Hirth, Erster Beigeordneter der Gemeinde Gilserberg, und Gemeindebrandinspektor Markus Böse übergaben den drei erfolgreichsten Löschstaffeln aus Sachsenhausen, Florshain und Winterscheid als Anerkennung Ausrüstungsgutscheine.

Immer wieder würden sich auch zahlreiche Feuerwehren anderer Städte und Gemeinden melden, um an den umfangreichen Übungsszenarien im Gilserberger Hochland teilzunehmen, berichtet Gemeindebrandinspektor Markus Böse zum Abschluss der Übung. (red)

Quelle: HNA

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