Viele Ehrenamtliche helfen mit

Weihnachten im Schuhkarton: Noch bis zum 15. November Päckchen abgeben

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Weihnachten im Schuhkarton: Die beiden Ehrenamtlichen Kerstin Vogel (links) und Beata Keim zeigen, wie eine Päckchenspende aussehen könnte

Melsungen. Seit über 20 Jahren gibt es die weltweite Aktion Weihnachten im Schuhkarton, um bedürftigen Kindern zum Fest eine Freude zu machen. Auch im Kreisteil engagieren sich Helfer und nehmen die Pakete entgegen.

Jedes Jahr ruft das christliche Werk „Geschenke der Hoffnung“ dazu auf, einen Schuhkarton für bedürftige Kinder zu befüllen. „Mehr als nur ein Glücksmoment“ lautet das Motto in diesem Jahr. Noch bis zum 15. November können die Päckchenspenden an den Sammelstellen abgegeben werden. Viele dieser Annahmestellen werden von ehrenamtlichen Helfern betrieben. So wie in Melsungen und Körle, wo unter anderem Beata Keim (38) und Kerstin Vogel (43) die Geschenkkartons entgegen nehmen.

Beide Frauen engagieren sich seit 2004 ehrenamtlich bei der Aktion. „Als ich das erste Mal davon gehört habe, war ich sofort begeistert“, sagt Beata Keim. Sie könne sich gut vorstellen, wie sehr sich die Kinder über ihre Weihnachtspäckchen freuen. Beata Keim bekommt jedes Jahr zwischen 600 und 700 Päckchen. „Das sind so viele, weil auch die Kartons von den anderen Sammelstellen aus Melsungen, Körle, Felsberg, Malsfeld und Spangenberg zu mir gebracht werden“, erklärt sie.

Dort wird der Inhalt der Päckchen überprüft und die Kartons versandfertig in einen Lastwagen geladen, der sie zur Hauptstelle nach Berlin bringt. Von der Hauptstadt aus werden die Pakete zu ihren Endzielen gebracht.

„Bei der Kontrolle helfen fast alle der Ehrenamtlichen mit“, sagt die 38-Jährige. „Wir sind ein eingefleischtes Team, in dem sich jeder nach seinen Möglichkeiten einbringt“, ergänzt Kerstin Vogel. Zerbrechliches, angstauslösende Dinge wie zum Beispiel Kreigsspielzeug und verschiedene Lebensmittel dürften aus zollrechtlichen Gründen nicht in den Karton, erklären die beiden Frauen.

Stofftiere, Anziehsachen, Spiele und Schulsachen hingegen seien sehr beliebt bei den Beschenkten. In diesem Jahr werden die Päckchenspenden aus dem deutschsprachigen Raum unter anderem in der Ukraine, Serbien, Montenegro und der Mongolei verteilt. Besonders schön sei es, wenn die Päckchenpacker persönliche Botschaften und Fotos mit in den Karton legen, finden die beiden Helferinnen. Denn Ziel der Aktion sei es, die Nächstenliebe in Form der Schuhkartons zu den bedürftigen Kindern zu bringen und ihnen so Glaube, Liebe und Hoffnung in der Weihnachtszeit zu schenken.

Das darf in den Karton

Beim Packen der Schuhkartons sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Schulmaterial, Kleidung (Mütze, Schal, Strumpfhosen, Handschuhe), Kuscheltiere, Spielzeug, Hygieneartikel (Zahnbürste, Zahnpasta), Puzzle, Süßigkeiten wie Traubenzucker, Vollmilchschokolade, Bonbons und Lutscher sind bei den bedürftigen Kindern besonders beliebt. Zerbrechliches, Lebensmittel, gelierhaltige Süßigkeiten (Gummibärchen), Flüssigkeiten, Literatur und angstauslösende Dinge wie Kriegsspielzeuge dürfen hingegen nicht in den Schuhkarton gepackt werden.

Abgabestellen im Kreisteil Melsungen

Die Päckenspenden können vom 1. Oktober bis 15. November an folgenden Sammelstellen im Kreisteil abgegeben werden. Rosen-Apotheke, Am Markt 3-4, Melsungen; Daniela Gießler; Lehmkaute 15, Melsungen-Kirchhof; Ellen Löwe, Über den Gärten 15, Melsungen-Schwarzenberg, Kerstin Vogel, Ahornweg 16, Körle; Brigitte Kramer, Schwalbengraben 3, Felsberg-Böddiger, Tanja Fennel-Trieschmann, Pfadacker 2, Malsfeld-Sipperhausen; AWO Altenzentrum, Pfiefer Straße 11, Spangenberg und Beata Keim, Am Eichelberg 28, Melsungen. 

Quelle: HNA

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