Weinmeister und May: Land steht zu Schulsozialarbeit

Schwalm-Eder. Die Schulsozialarbeit im Schwalm-Eder-Kreis sei - entgegen anderslautender Befürchtungen - gesichert.

Die Drittelfinanzierung solle erhalten bleiben, erklärte Mark Weinmeister, hessischer Staatssekretär und Fraktionsvorsitzender der CDU im Schwalm-Eder-Kreis. Auch der Landtagsabgeordnete Daniel May (Die Grünen) widersprach der Darstellung, das Land wolle bei der Schulsozialarbeit kürzen.

Mark Weinmeister

„Aus dem Kultusministerium war zu erfahren, dass das Land sich über die Schulen auch in Zukunft an der Drittelfinanzierung beteiligen wird“, erklärte Weinmeister.

Daniel May

Nach Gesprächen mit dem Kultusministerium zeichne sich eine Lösung ab, die der Vereinbarung mit den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg entspreche. Die bewährte Drittellösung soll dabei erhalten bleiben. Dazu werde es kurzfristig ein Gespräch des Ministeriums mit dem Staatlichen Schulamt Fritzlar sowie dem Schulträger geben, erklärte der Christdemokrat.

Die bisherige Regelung zwischen Land und Kommunen habe sich als rechtlich problematisch erwiesen. Deshalb habe Handlungsbedarf bestanden. Es erforderlich, dass die Aufgaben der Jugendhilfe, die von den Kommunen zu organisieren sind, von der Schulsozialarbeit formal getrennt bleiben.

Mit den Schulsozialarbeitern müssten nun neue Verträge geschlossen werden. Die neuen Regelungen habe aber keine Auswirkung auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen, berichtete Daniel May nach Gesprächen mit dem Ministerium.

„Schulsozialarbeiter sind in vielen Schulen nicht mehr wegzudenken. Dass es zuletzt Sorgen diesbezüglich im Schwalm-Eder Kreis gab, ist bedauerlich, umso erfreulicher ist, dass das Kultusministerium klare Signale zur Fortführung gegeben hat“, erklärte May.

Das Land stehe zu seiner Verantwortung und werde sich wie bisher an der Finanzierung der Schulsozialarbeit beteiligen, meinte auch Mark Weinmeister. (hro)

Quelle: HNA

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