A 49: FDP weist Einwände zurück

Schwalm-Eder. Bei der FDP im Landkreis sind Äußerungen der Aktionsgemeinschaft Schutz des Ohmtals auf scharfe Kritik und Ablehnung gestoßen. Peter Klufmöller, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, erklärte, alle Planungsschritte für den Weiterbau der A 49 seien nach gerichtlicher Überprüfung gerichtsfest festgestellt und damit sei auch nach vielen Jahren das Baurecht gegeben.

Wie berichtet, wirft der Sprecher der Aktionsgemeinschaft, Reinhard Forst (Stadtallendorf), der Brüsseler Europa-Bürokratie vor, Fakten in Fehler verdreht zu haben. Es seien aus 13 600 in Stadtallendorf vorhandenen Arbeitsplätzen 13 600 mögliche geworden, eine Entlastung von täglich 100 000 Fahrzeugbewegungen auf den Landes- und Bundesstraßen tauche in den Unterlagen auf, obwohl auf der A 49 nur 50 000 Autos fahren sollen. Auch die Reduzierung der Lärmpegel in den Ortsdurchfahrten wird laut Forst nicht korrekt wiedergegeben.

Forst gehe es nicht um das Gemeinwohl, sondern um sehr persönliche Interessen, so Klufmöller in der Pressemitteilung. Die Anlieger an der B 3 zwischen Borken-Kerstenhausen und Gilserberg seien jahrelang erheblichen Verkehrsbelastungen ausgesetzt gewesen und würden nur noch mit Unverständnis auf solche Äußerungen reagieren.

Klufmöller: „Die Schwalm-Eder-Liberalen erwarten für das Frühjahr 2011 den Beginn des Bauabschnitts von Neuental-Bischhausen nach Schwalmstadt. Wenn der Zeitplan eingehalten werden kann ist, mit einem Abschluss bis 2016 zu rechnen.“ (aqu)

Quelle: HNA

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