Waberner Haushalt 2014 einstimmig beschlossen

Weiter sparsam und weiter solide

Wabern. Die Bäume mögen in Wabern nicht mehr in den Himmel wachsen, wie es Georg Bauer (SPD) formulierte, aber die Finanzen der Gemeinde bleiben solide. In der Haushaltsdebatte der Waberner Gemeindevetreter gab es mahnende Worte und Appelle zur Sparsamkeit, aber auch ein einstimmiges Ja des Parlaments zum Haushalt 2014.

„Wir dürfen den Pfad der Sparsamkeit auf keinen Fall verlassen“, mahnte Bauer, der für den Haupt- und Finanzausschuss den Haushalt vorstellte. Er verwies darauf, dass im Verwaltungsbereich gerade einmal ein Plus von 4000 Euro erreicht werden, vor zwei Jahren waren es noch über 500 000 Euro. Auch die angestrebte Einnahme aus der Gewerbesteuer, 1,85 Millionen Euro sind veranschlagt, werde möglicherweise nicht erreicht, so Bauer, denn ein großer Gewerbesteuerzahler – gemeint ist offenbar die Südzucker AG – habe eine Gewinnwarnung ausgegeben.

Auch Jürgen Schweinebraden (FWG) beklagte die „negative Tendenz“ und die Tatsache, dass 1,6 Millionen Euro aus der Rücklage entnommen werden müssten, das seien 40 Prozent der Reserven.

Renate Schütz (FDP) fand dagegen: „Zu kritisieren gibt es nicht viel.“ Kristian Ewald (CDU) pflichtete ihr bei und sagte: „Wir sehen das traditionell nicht ganz so pessimistisch wie andere.“ (ode)

Quelle: HNA

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