Versorgung in Homberg wird nicht eingeschränkt

Weiterer Notarzt soll kommen - Vizelandrat Winfried Becker

Schwalm-Eder. Eine stationäre Krankenhausversorgung gibt es seit Oktober in Homberg nicht mehr. Auf die Notarztversorgung habe das aber keine Auswirkungen, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker im Kreistag auf eine Anfrage der CDU-Fraktion.

Es gebe vier Standorte für Notarztfahrzeuge – neben Melsungen, Fritzlar und Schwalmstadt sei das auch Homberg. Das sei vertraglich so vereinbart. Becker: „Bis 2014 wird es keine Veränderung in der notärztlichen Versorgung geben.“

 Und wenn, dann offenbar in positiver Hinsicht. Becker kündigte an, voraussichtlich das DRK werde den Auftrag erhalten, ein weiteres Fahrzeug mit einem Notarzt zu stellen, weil die Fahrtzeiten zu den Kliniken länger geworden seien.

In Gudensberg solle ebenfalls weiteres Fahrzeug stationiert werden, kündigte der Vizelandrat an. Generell sei die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ein Problem, sagte Becker. Und in der Folge werde es auch immer schwieriger, Ärzte für die medizinische Notfallversorgung zu bekommen. (hro)

Quelle: HNA

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