Bundeswehrzentrum: Weniger Ärzte, aber mehr Sanitäter

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Dr. Robert Blenk

Fritzlar. Der Bundeswehrstandort Fritzlar verliert Fachärzte, wird aber mehr Sanitäter bekommen. Das steht in der Feinplanung, die Oberstarzt Dr. Robert inzwischen vorliegt.

Der neue Name wird Sanitätsunterstützungszentrum lauten, von denen es 15 in Deutschland geben soll. In Fritzlar werden drei Human- und zwei Zahnmediziner arbeiten. Augenarzt, Internist und Orthopäde sollen abgezogen werden.

Für die Soldaten heißt das, dass sie unter Umständen fahren müssen, um etwa zum Augenarzt zu kommen, wohl bis nach Hannover oder Koblenz.

Insgesamt wird das Sanitätszentrum in Fritzlar jedoch wachsen. Dr. Blenk rechnet mit bis zu 200 Mitarbeitern, zurzeit sind es 120. Neben den fünf Ärzten wird es eine umfangreiche Verwaltung und 50 bis 60 Kräfte im Rettungsdienst geben – ähnlich einer Rettungswache.

Die Rettungsassistenten werden für den Bereich Schwarzenborn, Stadtallendorf und Frankenberg mit zuständig sein. Unter anderem sollen sie die Erste-Hilfe-Ausbildung der Soldaten anbieten. Ein Schwerpunkt wird die Einsatzvorbereitung sein. Die Änderungen werden frühestens 2014 wirksam, sagte der Oberstarzt. (ode)

Quelle: HNA

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