Der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde organisierte wieder das Fest der Begegnung

Wenn aus Fremden Freunde werden

Zu Gast aus der Region Tschernobyl: (von links) Wioletta Charlanova, Margarita Kostjukewitsch und Waleria Korolenke aus Rudnja waren am Samstag in Tracht dabei.

Treysa. Das Fest der Begegnung ist seit Jahren fester Bestandteil des Treysaer Weindorfes: Am Samstag bot sich den Schwälmern zum 17. Mal die Gelegenheit, fremde Kulturen kennen zu lernen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen auf der Bühne beim Tanzen und Singen zuzusehen.

„Aus Fremden werden Freunde“: Unter diesem Motto hatte der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderungen zu einem fröhlichen Fest an die Ruine eingeladen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises kümmern sich um die Integration von Asylsuchenden und begleiten den Neustart in einem fremden Land mit praktischer Hilfe. Täglich sammeln sie bei örtlichen Bäckern Brot ein und versorgen die Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg damit. „Menschen unterschiedlicher Kulturkreise sowie Menschen mit Behinderungen zu integrieren und ihnen ein Podium zu bieten, das ist das Ziel beim Fest der Begegnung“, sagte der Sprecher des Arbeitskreises Klaus Schubert.

Begrüßt wurden die Gäste von den Jukas, der Band der Hephata-Diakonie, im Anschluss sorgten die Ten Singer aus Ziegenhain für Stimmung. Die Kinder aus Rudnja in Weißrussland traten in ihrer Tracht auf und sangen Volkslieder. Die Kongolesin Esther Mayimunanga und ihre Schwestern waren aus Mönchengladbach angereist, um mit ihren Stimmen zu begeistern. An den Tischen kamen die Menschen bei Kaffee und Waffeln gut gelaunt und offen miteinander ins Gespräch. (zsr)

Quelle: HNA

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