Kunst am Bahnradweg in Neukirchen: Künstler Manfred Dietz und Kurt Makowski stiften Skulpturen

Werke verschönern den Weg

Frucht: Kurt Makowski mit seiner Skulptur aus dem Holz einer Robinie, die ab sofort am Bahnradweg bei Neukirchen zu bewundern ist. Fotos:  Rose

Neukirchen. Nicht nur Sportlern und Spaziergängern hat der Bahnradweg bei Neukirchen einiges zu bieten. Auch für Kunstfreunde lohnt sich künftig ein Ausflug. Bereits im vergangenen Jahr hatten regionale Künstler den Weg mit Werken verschönert. Jetzt haben der Asteröder Manfred Dietz und Kurt Makowski aus Neukirchen zwei weitere Skulpturen für den Radweg angefertigt. Am Dienstagabend wurden die Werke gemeinsam mit Bürgermeister Klemens Olbrich, Mitgliedern des Magistrats, Stadtverordneten sowie Familien und Freunden der Künstler vorgestellt.

Mittelpunkt der Installation von Manfred Dietz ist ein etwa zweieinhalb Meter hoher Kronenabschnitt eines Kirschbaumes. Den zieren bunte Holzvögel. Der Titel: Rastplatz. Getreu dem Motto „Was will uns der Künstler damit sagen?“ machte Dietz nicht viele Worte: „Ich überlasse es dem Betrachter, was er darin sehen möchte.“ Ortsvorsteher Peter Jöckel überlegte im Hinblick auf die verkehrt herum aufgestellte Krone: „Vielleicht müssen manchmal Dinge auf dem Kopf stehen, um Menschen zum Nachdenken zu bringen.“

Kurt Makowski präsentierte sein Werk mit dem Titel „Frucht“. Gearbeitet wurde die Holzskulptur aus Robinie. Sie ziert die Aufschrift „Respektiere die Natur“. Und genau das wünscht sich Makowski: „Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass wir zu sorglos mit unserer Natur umgehen.“ Er hoffe zudem, dass Besucher des Radweges künftig achtsamer mit ihren Abfällen umgingen und sie nicht in der Natur ablüden. Die Skulptur ist unmittelbar am Baum befestigt. „Jedoch ohne dabei den Stamm zu beschädigen“, erläuterte der Neukirchener. Beide Künstler signalisierten, dass sie gern weitere Werke für den Bahnradweg anfertigen würden.

Sie erhoffen sich hierfür auch ein wenig finanzielle Unterstützung: „Zumindest für das Material“, sagte Makowski. Geplant sind Gespräche mit dem Förderverein Bahnradweg. Die beiden aktuellen Kunstwerke wurden von den Künstlern gestiftet: „Einfach weil wir denken, dass sie zur Attraktivität des Weges beitragen.“

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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