Großalmerode-Rommerode

Ärzte kämpften stundenlang: Junge (8) nach Einbruch in zugefrorenen See gestorben

Tragisches Unglück im Werra-Meißner-Kreis: Ein 8-jähriger Junge ist in einem eingefrorenen See bei Rommerode (Großalmerode) eingebrochen - er stirbt später im Krankenhaus.
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Tragisches Unglück im Werra-Meißner-Kreis: Ein 8-jähriger Junge ist in einem eingefrorenen See bei Rommerode (Großalmerode) eingebrochen - er stirbt später im Krankenhaus.

Im Werra-Meißner-Kreis ist ein achtjähriger Junge in einen zugefrorenen See eingebrochen. Der Junge hat das Unglück nicht überlebt. 

Update vom Dienstag 02.03.2021, 7.37 Uhr: Nach einem tragischen Unfall im Werra-Meißner-Kreis hat die Polizei jetzt traurige Neuigkeiten zu dem Fall veröffentlicht. Der achtjährige Junge, der in Großalmerode-Rommerode in einen zugefrorenen See eingebrochen war, ist verstorben.

Das Kind konnte am Montag nach einer einstündigen Suche durch Taucher der DLRG aus dem See geborgen werden und war zunächst in einem kritischen Zustand. Er wurde unter laufenden Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungshubschrauber Christoph 7 in ein Kasseler Krankenhaus geflogen. Dort kämpften die Ärzte mehrere Stunden um das Leben des Jungen, berichtet die Polizei Werra-Meißner.

Traurige Gewissheit: Achtjähriger Junge gestorben

Gegen 23.45 Uhr wurde dann aber die traurige Gewissheit übermittelt: Der Junge hat das Unglück nicht überlebt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen hat die Ermittlungen hinsichtlich der Todesurasche sowie den Umständen des Unglücks übernommen. Die Eltern des Kindes wurden seelsorgerisch betreut. Die Polizei Werra-Meißner warnt eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Seen: Trotz der derzeit konstant in den Plusgraden befindlichen Tagestemperaturen führen einige stehende Gewässer, insbesondere in sonnengeschützten Bereichen, noch geschlossene Eisdecken. Diese sind jedoch nicht mehr tragfähig und stellen bei Betreten eine akute Lebensgefahr dar.

 8-jähriger Junge bricht in zugefrorenen See ein - Rettungshubschrauber im Einsatz

Erstmeldung vom Montag, 01.03.2021; Am frühen Montagabend (01.03.2021) wurden Feuerwehr und Polizei im Werra-Meißner-Kreis alarmiert. Offenbar war ein Kind in Großalmerode-Rommerode in einem zugefrorenen See eingebrochen. Das Kind, ein 8-jähriger Junge, war zusammen mit einem weiteren Kind im Uferbereich zum Spielen unterwegs und hatte den noch mit einer dünnen Eisschicht bedeckten See betreten.

Etwa 10 Meter von der Ufernähe entfernt, brach der Junge plötzlich und ohne Fremdeinwirkung in das Eis ein und konnte sich nach Angaben der Polizei nicht mehr selbständig aus dem Gewässer befreien.

Unfall im Werra-Meißner-Kreis: Junge bricht in See ein

Nach Eingang der Meldung begannen zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG mit der Suche im Bereich der Unglücksstelle. Mit mehreren Tauchern und einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera wurde nach dem Jungen gesucht.

Die Suchmaßnahmen führten nach Polizeiangaben etwa 45-50 Minuten später zum Auffinden des bewusstlosen Kindes in dem Gewässer circa 10-12 Metern von der Ufernähe entfernt. Das Kind wurde von eingesetzten Tauchern aus dem Wasser geborgen und ans Ufer gebracht. Dort wurden sofortige Reanimationsmaßnahmen eingeleitet.

Unfall im Werra-Meißner-Kreis: Rettungshubschrauber im Einsatz

Noch während dieser Maßnahmen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Kassel verlegt. Der Gesundheitszustand des Jungen ist kritisch. Die Eltern des Kindes wurden während der Rettungsmaßnahmen seelsorgerisch betreut.

Bei einem Verkehrsunfall im Werra-Meißner-Kreis starben im Dezember zwei Personen. (ebb)

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