Schülerinnen trafen sich zum Mädchenaktionstag im Schlossgarten Loshausen

Reifen, Seile, Holzbretter: Mehr brauchten Emily Vogler, Marie Kleis, Annabelle Pabst, Jana Kirchner und Cathi Pelz (von links) nicht, um sich ein eigenes Floß zu bauen. Fotos: Rose

Willingshausen. An Land, zu Wasser und in der Luft - unter diesem Motto stand am Samstag der vierte Mädchenaktionstag im Schlossgarten Loshausen.

Organisiert worden war das Angebot von der Arbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit des Schwalm-Eder-Kreises und dem Jugendbildungswerk. 50 Schülerinnen zwischen elf und 16 Jahren waren gekommen, um gemeinsam einen abenteuerlichen Tag zu verleben.

Im Schlossgarten boten sich vielfältige Möglichkeiten. Aus fünf Projekten wählten die Mädchen jeweils zwei aus. „Sie sollen in geschützter Atmosphäre Spaß miteinander haben und Dinge ausprobieren, die sie im Alltag selten erleben“, beschrieb Bärbel Spohr vom Jugendbildungswerk das Projektziel. Ihr zur Seite standen 18 Helfer, darunter viele ehrenamtliche, die beim Aufbau, beim Kochen und in den Gruppen mithalfen.

Bilder vom Mädchenaktionstag in Willingshausen

Die Abenteuer ließen auch nicht lange auf sich warten. Emily Vogler, Marie Kleis, Annabelle Pabst, Jana Kirchner und Cathi Pelz machten sich voller Tatendrang daran, ein Floß zu bauen. Mithilfe von Reifen, Seilen und Holz zimmerten die Mädchen ihre schwimmende Konstruktion. Beim Reiten durch einen Parcours war ebenfalls Geschicklichkeit gefragt: Da mussten sich die Mädchen ordentlich auf dem Ponyrücken nach oben recken, um an die aufgehängten Süßigkeiten zu gelangen. Unter dem Motto „CSI Loshausen“ stand eine GPS-Rallye, bei der die Mädchen nach einem vermeintlich radioaktiven Stoff suchten.

Hoch hinaus ging es beim Klettern. Mirjam Werner erklärte den Mädchen, worauf es im Hochseilgarten ankommt. Fragen nach der Stabilität der Seile beantwortete die Expertin prompt: „Jedes Seil hält eine Tonne - also ganz sicher auch euch.“ Chiara Fischer wagte als erste den Aufstieg in die Baumwipfel. Über die Hängebrücke hangelte sich die junge Dame ganz ohne Probleme. Schwieriger wurde der Weg durch die schwingenden Reifen. Mit Konzentration und der richtigen Motivation gelang jedoch auch dieser Parcours.

Mittags stärkten sich die Mädchen beim gemeinsamen Essen, frisch gekocht über offenem Feuer. Als Erinnerung bekam jede Teilnehmerin einen Lederriemen, auf den sie nach und nach - mit jeden neuen Projekt - Perlen aufziehen konnte. Im Abschlussspiel waren weitere Perlen zu ergattern. „Am Ende des Tages nimmt jedes Mädchen ihr individuelles Armband mit nach Hause“, erklärte Spohr. Dass das Wetter sich am diesem Tag nicht immer von der ganz schmucken Seite zeigte, störte die Mädchen nicht. Die gute Laune überwog - und schließlich hatten alle Kleider zum Wechseln dabei.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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