Fünf Monate lang gab es Ärger

Wieder freie Fahrt auf der Kurfürstenstraße in Wolfhagen

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Schlafende Ampel: Nur wenn Fußgänger die Straße bei der Wilhelm-Filchner-Schule überqueren wollen, erscheinen die Lichtzeichen.

Wolfhagen. Monatelang erhitzten sich die Gemüter an der Großbaustelle auf der Kurfürstenstraße. Am heutigen Mittwoch werden die letzten Restarbeiten ausgeführt.

Fünf Monate war die Hauptschlagader der Stadt lahmgelegt. Ab Donnerstag herrscht wieder freie Fahrt, zumindest bis zum Frühling, wenn Bauabschnitt Nummer zwei ansteht. Die von Bürgern kritisierte Komplettsperrung der Stadt mit Umleitung über die Ortsumgehung sei alternativlos gewesen, da die Nebenstraßen dem Fahrzeugverkehr nicht standgehalten hätten, erklärt Ordnungsamtsleiter Helmut Rupp. Rund 1,6 Millionen Euro hat die Stadt Wolfhagen in das Projekt investiert, etwa 500 000 Euro werden an Zuschüssen erwartet. 

Neuer großer Kreisel: Durch die geänderte Verkehrsführung wird die Kreuzung entschärft.

Komplett saniert wurde der Bereich zwischen dem Abzweig Worthstraße und dem Herkulesmarkt. Die Straße erhielt einen neuen Belag, behindertengerechte Bordsteine, einen Fahrradweg und Parkstreifen. Der neue Kreisel soll künftig die Verkehrssituation in den Einmündungsbereichen Lynckerstraße und Auf dem Pfeiffen entspannen. Hier war es durch die auseinander gezogene Kreuzung in der Vergangenheit immer wieder zu brenzlichen Situationen gekommen. An der Wilhelm-Filchner-Schule steht jetzt eine sogenannte schlafende Ampel, die nur anspringt, wenn ein Fußgänger die Kurfürstenstraße überqueren will. 

Um Ostern 2018 soll der Abschnitt der Kurfürstenstraße zwischen dem Herkulesmarkt und der Tankstelle voll gesperrt werden. Die offizielle Umleitungsstrecke wird zwar vor allem für Lkw erneut über die Umgehungsstraße führen, Pkw-Fahrer können jedoch über Nebenstraßen in die Innenstadt und zurückfahren. Bauabschnitt Nummer drei umfasst den Bereich von der Tankstelle bis zum Autohaus Güde. Im Herbst kommenden Jahres sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Quelle: HNA

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