Viele Besucher beim Herbstmarkt in Homberg

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Der Homberger Herbstmarkt sorgte am Sonntag für viel Leben in der Homberger Innenstadt.

Homberg. Vom einzigartigen Flair des Homberger Herbstmarktes ist Barbara Fischer begeistert. „Ich freue mich jedes Jahr wieder hierher zu kommen“, sagt die Kirchhainerin, die seit Jahren mit ihrem Stand für Rosenkunst in die Kreisstadt kommt.

So wie ihr ging es am Sonntag vielen Besuchern. Sie genossen nach einem völlig verregneten Samstag das ruhige Herbstwetter.

39 Händler boten auf dem Marktplatz und in der Untergasse ihre Waren an, und auch die Ziegenhainer Straße war in das bunte Treiben einbezogen. Zwischen der Altstadt und dem Möbelhaus Dickhaut verkehrte wieder eine Besucherbahn.

Dr. Dirk Richhardt, Geschäftsführer des Homberger Stadtmarketings, war mit dem Ergebnis des Herbstmarktes zufrieden. Der Besuch sei ähnlich gut gewesen wie in den Vorjahren, sagte er.

Nachdem die Herbstmarktmacher sich im vergangenen Jahr zurückgezogen hätten (wir berichteten), habe man an einigen Stellen improvisieren müssen. Das sei aber überwiegend gelungen. Er hoffe, dass sich – ähnlich wie beim Clobesmarkt – eine Gilde bildet, die sich um die Organisation des Herbstmarktes kümmert. Richhardt: „Da müssen wir neue Nägel einschlagen.“

Auch in den Geschäften der Homberger Innenstadt, die am Sonntagnachmittag geöffnet hatten, herrschte rege Betriebsamkeit. „Es läuft gut. Wenn in Homberg etwas angeboten wird, kommen die Leute auch“, sagte beispielsweise Irmtraud Trollhagen, Geschäftsführerin des Modehauses Griesel. Besonders interessant seien jetzt die herbstlichen Kollektionen in Natur- und Gewürzfarben.

Fotos vom Herbsmarkt

Herbstmarkt in Homberg

Bunt ging es auch an vielen Stellen auf dem Marktplatz zu, nicht nur beim Kinderschminken. An vielen Ständen gab es herbstlich Dekoratives zu kaufen. In ihren schmucken historischen Gewändern waren die Mitglieder der Ritterschaft zu Hohenburg in der Stadt unterwegs, und auch Gerhard Ringk aus Berndshausen mit seinen sechs Alpakas zog die Blicke auf sich.

Von Heinz Rohde

Quelle: HNA

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