Die Wilhelm-Filchner-Schule und das College Curie sind seit 30 Jahren Partner

Wiedersehen mit Freunden

Jubiläum: Seit 30 Jahren besteht zwischen der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule und dem College Curie im französischen Tergnier eine sehr intensive Schulpartnerschaft. Foto:  zih

Wolfhagen. Seit dem 17. Mai 1981 gibt es zwischen Wolfhagen und der französischen 15 000-Einwohner-Kommune Tergnier eine Städtepartnerschaft. Vor allem durch den alljährlichen Austausch von Schülern der Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) und dem College Joliot Curie wird sie mit Leben erfüllt. Die Partnerschaft zwischen den Schulen besteht seit nunmehr 30 Jahren. Zurzeit ist eine französische Gruppe zu Gast.

Überwiegend aus den Jahrgangsstufen acht und neun tauschen die Mädchen und Jungen jeweils für zwei Wochen die heimatlichen Klassenzimmer mit denen der 650 Kilometer entfernten Partnerschule. Sie sind dann nicht dort fest in den Unterricht eingebunden und leben während des 14-tägigen Aufenthalts in Gastfamilien. So lernen sie dann also als junge Botschafter eines vereinigten Europas auch Land und Leute des Gastgeberlandes kennen.

Die WFS-Austauschschüler waren im November des vergangenen Jahres in Tergnier, derzeit sind die Curie-Absolventen Gäste und Lernende in der historischen Fachwerkstadt Wolfhagen, deren Flair sie in den höchsten Tönen loben. In Sachen Schulbesuch beneiden die jungen Franzosen ihre deutschen Freunde, dauert in Frankreich doch eine Schulstunde nicht 45, sondern 60 Minuten. Unterricht ist den ganzen Tag über und Stundenausfälle sind an ihrer Lehranstalt ein Fremdwort.

Doch nicht nur die 23 Curie-Austauschschüler mit ihren Lehrkräften waren jetzt in Wolfhagen, sondern auch eine aus der Schulleitung sowie aus Kommunalpolitikern bestehende Delegation, um nach einem Festakt im November 2011 in Tergnier nun auch in Wolfhagen die 30 Jahre bestehende Schulpartnerschaft zu feiern. Einmal in der WFS-Mensa sowie im Burgkeller in der Burgstraße.

WFS-Schulleiterin Rita Schmidt-Schales sowie Bürgermeister Reinhard Schaake lobten dabei im einhelligen Tenor mit ihren Gästen aus Frankreich nicht nur die gewachsenen freundschaftlichen Beziehungen der beiden Schulen und Städte, sondern würdigten den Schüleraustausch als einen wichtigen und in die Zukunft weisenden Beitrag zur Völkerverständigung und Pflege des europäischen Gedankens. (zih)

Quelle: HNA

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