Im Wieragrund rollen jetzt die Maschinen

Treysa. Bewegung ist in den Bau des Wieragrundzentrums in Treysa gekommen: Binnen einiger Wochen wurde ankündigungsgemäß das Bauareal geebnet und vorbereitet. Große Maschinen wurden in Position gebracht, um Gründungspfähle zu setzen.

Eine neue Mitteilung der Investorengemeinschaft Wieragrund liegt unserer Zeitung nicht vor, aber alle Anzeichen deuten jetzt darauf hin, dass das Einkaufszentrum im nächsten Herbst eröffnet werden soll. So lautet auch die Einschätzung von Bürgermeister Dr. Gerald Näser. Das wäre dann drei Jahre später als zu Beginn geplant.

Die Gründungstiefe beträgt laut Näser, von Hause aus Geologe, sieben bis acht Meter. So tief müssten Stützpfähle in den Fels getrieben werden. Näser bestätigte im Gespräch mit der HNA, dass das Center nurmehr einstöckig geplant sei, es solle ein Parkdeck erhalten, sodass die Anzahl der ebenerdigen Stellplätze sich verringert. Von insgesamt 330 ist die Rede.

Die beplante Grundfläche werde gleich bleiben. Laut einer Beschlussvorlage von Anfang Juli soll das Center statt ursprünglich 12.000 Quadratmetern nur 10.000 Quadratmeter umfassen. Gegenüber der HNA führte Näser aus, dass unter anderem durch Gründachlösungen eine besondere Geräuschdämpfung erzielt werden solle.

Um das Center ging es nach Informationen unserer Zeitung auch bei einem Treffen im Juli in der Kulturhalle in Ziegenhain. Dort sollen Fraktionsmitglieder von SPD und CDU sowie Teile des Magistrates und Bürgermeister Dr. Näser sich mit den neuesten, auf rund 8000 Quadratmeter Verkaufsfläche abgespeckten Bauplänen beschäftigt haben.

Die Widerspruchsführer aus Schwalmstadt, vertreten durch den Kasseler Anwalt Dr. Hoppe, haben sich zuletzt nicht gemeldet. Vor gut einem Jahr hatte Hoppe Klage gegen die Baugenehmigung eingelegt. Ein Schritt des Juristen könnte nun sein, einen Baustopp zu erzielen.

Von Anne Quehl 

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Quelle: HNA

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