HGV zum Wieragrund: Treysa braucht sehr viele neue Parkplätze

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Haben die Parkplatzsituation im Blick: HGV-Sprecher Christian Herche (links) und bernd Gundlach.

Treysa. Nicht schwarzmalen aber handeln - das ist kurzgefasst die Forderung der Treysaer Kaufleute für die sich abzeichnende Parkraumverknappung in der Treysaer Innenstadt ab dem Frühjahr. HGV-Sprecher Christian Herche und Bernd Gundlach skizzierten im Gespräch mit unserer Zeitung ihre Vorschläge und Sorgen.

Relativ rasch werden nämlich, so die Kaufleute, sehr viele innerstädtische Stellplätze nicht mehr zur Verfügung stehen. Im Zuge des Abrisses alter Bausubstanz auf dem gesamten Wieragrund-Areal und beim Beginn der Arbeiten am Bahndamm für die neue Straße könnten dort keine Autos mehr geparkt werden. Der Druck auf die bestehenden Parkplätze werde stark zunehmen, etwa auch der auf den am Walkmühlenzentrum. Bernd Gundlach: „Wir begrüßen das Einkaufszentrum, aber unsere Kunden dürfen wir nicht vergraulen.“ Oder, wie es Christian Herche formuliert: „Nicht parken kann ich auch in Kassel.“

Deshalb hat die HGV inzwischen einen Brief an den Magistrat und die Fraktionen versandt und in Gespräch mit Bürgermeister Wilhelm Kröll geführt.

• Als wesentliche Neuerung schlägt die HGV eine „Großlösung“ vor. Die Wiese am Walkmühlenweg (zwischen Ex-Volvo Kohl und Schwalm, siehe Grafik oben) soll zur Parkfläche mit bis zu 500 Stellplätzen hergerichtet werden, zum Beispiel durch Rasengittersteine. Die Eigentümer seien verhandlungsbereit, die Gespräche müsse die Stadt führen.

• Das Parkhaus werde zwar wieder voll genutzt, doch „werden die angebotenen Parkplätze bei weitem nicht ausreichen“.

• Die innerstädtischen Parkplätze wie die an der Feuerwache/Burggasse, Zwalmstraße, Stadtkirche, Wasenberger Straße und Am Angel sollten nur noch zeitbegrenzt genutzt werden.

• Der Haaße-Hügel und die Lehmenkaute sollten von Kunden und den Dauerparkern, vor allem den Bahnpendlern, genutzt werden. Die geplante Zufahrt von der Ascheröder Straße/Lesch zum Haaße-Hügel wäre vorteilhaft.

• Benötigt werde das Verkehrs- und Parkkonzept bis Mitte des Jahres.

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Quelle: HNA

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