EKZ Wieragrund will weiterhin bauen

+

Schwalmstadt. Alle Versuche, mit der Klägergemeinschaft im Wieragrund ins Gespräch zu kommen, sind in den zurückliegenden drei Monaten gescheitert. Das erklärte der Geschäftsführer der EKZ Wieragrund am Freitagnachmittag im Gespräch mit unserer Zeitung.

Thomas Vockeroth wörtlich: „Wir haben versucht, mit jedem einzelnen zu sprechen, auch mit Anwalt Dr. Hoppe.“ Hoppe habe sich innerhalb von drei Monaten nie zurückgemeldet.

Um eine Verständigung bemüht hatten sich laut Vockeroth auch Bürgermeister Dr. Näser und der Einzelhandelsverband mit Sprecher Martin Schüller und Martin Knauff. „Wir waren und sind wirklich gesprächsbereit“, betonte Vockeroth. Er sei enttäuscht, „man klagt, aber sagt nicht, was man möchte“.

Zugleich bekannte sich Vockeroth zu der Absicht im Wieragrund zu bauen: „Wir wollen das Projekt umsetzen, das habe ich immer betont. Jetzt bereiten wir uns vor.“ In der zweiten Junihälfte werde das Baufeld geräumt werden. Das bedeute leider, dass große der zum Parken freigegeben Flächen entfallen, dafür bitte er um Verständnis.

Kommentar zum Thema

Kommentar zum Thema Wieragrund: Alles wäre besser als Ödnis

Auf Nachfrage bekräftigte Vockeroth, dass sich bei der EKZ GmbH nichts geändert habe, Eberhard Unger sei entgegen Gerüchten im Boot. Am geplanten Bau seien Abänderungen „angedacht“, darüber wolle man gern mit den Klägerparteien sprechen.

Bei den nun noch fünf verbliebenen Klägern habe es den Anschein, dass „man nur klagen und verhindern will“. Er sei niemandem persönlich böse, „es ist nicht mein Interesse, jemanden persönlich anzugreifen“. Überhaupt nicht miteinander zu sprechen sei allerdings schlecht. Es sei jedermanns Recht in Deutschland, zu klagen, darauf könne man sich nicht vorbereiten.

Mit anderen Nachbarn im Wieragrund bestehe ein ausgesprochen gutes Verhältnis, in Gesprächen sei es durchaus zu Regelungen gekommen.

Mehr dazu in unserer gedruckten Samstagausgabe

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare