Im Zeichen der Region

Willingshausen: „Moot bey de Mehl“ setzte wieder auf Lokales und zog viele Besucher an

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Beim Mühlenmarkt in Willingshausen: Yvonne Sauer war mit Gartendekorationen vertreten. 

Willingshausen. Der über die Region bekannte „Moot bey de Mehl“ erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumsmagnet. Viele Hundert Besucher erlebten im Malerdorf Willingshausen den Markt an der Mühle.

Zum 21. Mal stand der Markt ganz im Zeichen lokaler Handwerkskunst und regionaler Lebensmittel.

Die „Dorfmühle Willingshausen“ und die benachbarte „Töpferei Erbehof“ luden zum Besuch von über 100 Markt-, Aktions- und Informationsständen ein. Zudem zogen das Kasseler Spielraumtheater sowie Jonglage und Straßenzauberei, das Kerzenziehen, eine Druckwerkstatt und natürlich die Hüpfburg aus echtem Stroh die Jüngsten in ihren Bann. Mit Tine Fiand, Ernst Groß, Barbara Beer und Erhard Scherpf (traditionelle Nutztierrassen auf der Weide und im tiergerechten Außenklimastall) sowie eine Live-Schafschur sorgten für das „Erlebnis Bauernhof“. Zudem sorgten „Hessen-Helmut“ mit seiner Drehorgel und die Gitarren der „Schlag-Saite“ für den richtigen Klang. Ein dutzend Stände mit Lebensmitteln, Speisen und Getränken, Kaffee, Waffeln und Kuchen boten kulinarische Genüsse für jeden Geschmack.

Über 40 handwerkliche Aussteller traditioneller Gebrauchswaren und anspruchsvoller Handwerkskunst schafften einen vielfältigen Markt mit Keramik-, Woll-, Tuch-, Filz-, Strick- und Stoffkollektionen, Schmuck-, Wachs-, Drechsel- und Holzarbeiten. Dekorationsausstattungen für Wohnung und Garten sowie Beet- und Gemüsepflanzen rundeten das Angebot ab. Zudem wurden ökologisch produzierte Backwaren, Bratwurst vom Schwäbisch-Hällischen Schwein und vom Roten Höhenvieh sowie Weine und Säfte angeboten. Den kulinarischen Reigen vervollständigten Schwälmer Backhausbrot und Honigprodukte.

Ein besonderes Erlebnis war die Kutschfahrt mit der Motorkutsche über den Markt sowie durch das Malerdorf.

Für die Veranstalter war der „Moot bey de Mehl“ wiederum ein Tag der offenen Tür. Die Töpferei Erbehof stellte dabei ihre Keramik- und Schmuckschöpfungen sowie das Arbeiten an der Töpferscheibe und ihr kreatives Veranstaltungsprogramm vor.

Die Dorfmühle ermöglichte Einblicke in eine Landwirtschaft mit tiergerechten Haltungsbedingungen nach ökologischen Richtlinien sowie in die Stromerzeugung aus der Kraft des Wassers.

Quelle: HNA

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