Dittershäuser wurde zum Leiter der einzigen evangelischen Musikschule gewählt

Willkommen für Schütz

Gratulation: Pfarrer Thomas Peters (links) freut sich auf die Zusammenarbeit mit Philip Schütz aus Ditterhausen. Foto: privat

Dittershausen/Stadtallendorf. Philip Schütz (31) aus Dittershausen wurde zum Leiter der evangelischen Sing- und Musikschule Stadtallendorf gewählt. Es ist die einzige Musikschule im Verband deutscher Musikschulen (VdM) in Trägerschaft einer evangelischen Kirchengemeinde.

Der Dittershäuser blickt laut Pressemitteilung gespannt auf die neue Herausforderung: „Ein großer Traum geht in Erfüllung und ich freue mich sehr, nach meiner Studienzeit musikalische Verantwortung zu übernehmen.“ Er will Schüler für die Musik begeistern, „das, was in den letzten Jahrzehnten entstanden ist, möchte ich gerne fortführen und mit neuen Ideen bereichern“.

Der Kirchenvorstand hebt die vielseitigen Kompetenzen von Philip Schütz hervor, „wir sind sicher, dass mit Philip Schütz die Grundlage für eine mehrjährige Zusammenarbeit geschaffen wurde“.

Die musikalische Entwicklung von Philip Schütz begann im Alter von sechs Jahren als er Keyboard und wenig später Klavier lernte. Nach fünf Jahren fand er schließlich zu seiner eigentlichen Passion, dem Trompetenspiel. An der Universität Kassel studierte er zunächst Schulmusik und evangelische Religion auf Lehramt. Nach zwei Jahren begann er parallel dazu das Studium „Komposition für Neue Musik“. Dadurch verlagerten sich die Schwerpunkte und die Entscheidung fiel zugunsten der Musik aus. So wechselte Philip Schütz 2010 nach Frankfurt an das Dr. Hochs-Konservatorium in den Studiengang Trompete als künstlerische Ausbildung bei Florian Balzer. Orchestererfahrung sammelte er durch das Staatstheater Kassel, die Bochumer Symphoniker und der Philharmonie Südwestfalen sowie in der „Orchesterakademie der Bochumer Symphoniker. In Meisterkursen bei zahlreichen Professoren sowie in privaten Studien wurde die Ausbildung am Instrument unterstützt.

In dieser Zeit entstanden auch mehrere Kompositionen und Bearbeitungen, die unter anderem ins Bläserheft Kurhessen-Waldeck und in Schriften der Sächsischen Posaunenmission einflossen.

„Komponieren und Arrangieren macht mir richtig viel Spaß und es erfüllt mich, wenn diese Arbeiten in der Musizierpraxis ankommt, aber leider kostet es sehr viel Zeit“, bedauert der Komponist, deshalb bliebe es in letzter Zeit ein wenig auf der Strecke. Sein derzeitiger Fokus liegt auf der Trompete. „Im vergangenen Jahr habe ich meinen künstlerischen Abschluss gemacht und jetzt folgt noch die Diplomprüfung zum Musikpädagogen.“ (aqu)

• Musikalischer Einführungsgottesdienst am Sonntag, 21. Juni, 11 Uhr, evangelische Stadtkirche Stadtallendorf.

Quelle: HNA

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