Dr. Ingo Aselmann findet es im Winter auf dem Burghasunger Berg am schönsten

Der Wind malt zauberhafte Bilder

Burghasungen. Wenn der Besucher des Burghasunger Berges sich auf einem der beiden Themen-Pfade herauf gekämpft hat, gibt es eine Belohnung: einen grandiosen Rundumblick mit preisverdächtigem Erholungswert.

Auch für Dr. Ingo Aselmann ist der ehemalige Klosterberg ein Ort der Stille, Entspannung und Begegnung. Besonders schöne Erinnerungen verbindet Aselmann mit seiner Familie, insbesondere mit den Kindern und seinem verstorbenen Hund Paula. Mit den Kindern ging er oft zum Drachensteigen und spielen hinauf. Die Liebe zum Berg entstand, als er mit seiner Familie noch in Ehlen wohnte und vom Wohnzimmer seines Hauses einen fantastischen Blick darauf hatte.

Auf dem Hasunger Berg, wie das Plateau auch genannt wird, gründete sich vor fast 1000 Jahren ein Benediktiner- Kloster, das sich dem Gedenken an den heiligen Heimerad verschrieb.

Es wurde dadurch zu einem beliebten Pilgerziel für Mittel- und Norddeutschland. Weitere Bekanntheit erlangte das ehemalige Kloster Hasungen, als im Sommer 1071 Herzog Otto von Northeim den Hasunger Berg besetzte, in seiner Fehde gegen den auf dem nahen Hohen Dörnberg gelegenen Heer Kaiser Heinrich IV. Die Natur des Berges, auf dem heute ein Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, weist eine Vielfalt auf, die in der näheren Umgebung nur noch auf dem Dörnberg zu finden ist.

Die Vegetation mit Magerrasen ist normalerweise vorwiegend im alpinen Raum zu finden. Diese Vegetation resultiert daraus, dass Hasunger Berg vor sieben bis 19 Millionen Jahren ein aktiver Vulkan war und aus reinem Basalt besteht, der für Pflanzen und Bäume nicht allzu viel Nährstoffe bereit hält.

Sicht bis ins Upland

Von dort oben hat der Besucher einen schönen Blick auf die Orte Altenhasungen, Burghasungen, Dörnberg, Ehlen, Istha, Nothfelden, Oelshausen, die Weidelsburg und Wenigenhasungen. Bei guter Sicht ist sogar das Upland zu sehen.

Die außergewöhnlichste Jahreszeit auf dem Berg ist für Aselmann der Winter, mit seinen zahlreichen Schneeverwehungen auf dem Plateau. Diese hinterlassen oftmals spektakuläre Gebilde und verzaubern die Landschaft. Auch für Schulausflüge und Picknicks wird der Hasunger Berg im Sommer oft genutzt und lädt die Menschen zum Verweilen ein.

Von Florian Noetzel

Quelle: HNA

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