Fritzlarer Veranstaltung zog Tausende an 

Advent in den Höfen: Ein Wintermärchen ohne Schnee

Macht schöne Dinge: Doris Ruppert (rechts) gestaltet und fertigt aus feinster Merinowolle Filzhüte. Astrid Klukkert aus Osnabrück probierte sie gerne auf. Alle Fotos: Zirzow

Fritzlar. Eine Karawane von tausenden Besuchern bewegte sich am Wochenende in der Domstadt zwischen 13 adventlich geschmückten Höfen. Die präsentierten sich weihnachtlich geschmückt mit musikalischen, künstlerischen und kulinarischen Angeboten.

Wie auch in den vergangenen Jahren erwies sich die Veranstaltung als riesiger Publikumsmagnet: Schon am Samstagnachmittag wurde die Parkplatzsuche für viele Auswärtige zu einer Geduldsprobe und gegen Abend waren dann sogar Straßen im Nordfeld zugeparkt. Dass nicht nur Besucher aus der näheren Umgebung nach Fritzlar gekommen waren, war an den Kennzeichen der Personenwagen und Bussen abzulesen. Viele der Busse trugen Nummernschilder aus Hamburg, Frankfurt, Essen und Osnabrück.

Es ist erstaunlich, welch großer Beliebtheit sich die noch recht junge Veranstaltung erfreut. Vor wenigen Jahren war sie mit sechs Teilnehmern gestartet, dieses Mal verwandelten gleich 13 Vereine, Kaufleute, Gastronomen und Privatleute ihre Hinterhöfe in Orte mit wunderbar weihnachtlichem Ambiente.

Kurz vor Weihnachten: Advent in den Höfen

Das Einzige, was wirklich noch fehlte, um Fritzlar in ein großes Wintermärchen zu verwandeln, war das entsprechende Wetter. Statt Schnee und Eis herrschten eher frühlingshafte Temperaturen. Dennoch tat das der guten Laune der Besucher keinen Abbruch.

Trotz oft großem Gedränge herrschte eine entspannte und familiäre Stimmung, was auch dazu beitrug, dass bis in den späten Abend hinein die Innenstadt bevölkert war.

Von Rainer Zirzow


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Quelle: HNA

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