Winterschaden auf 20 Prozent der Äcker im Landkreis

Schwalm-Eder. Bis zum 7. März bestand noch Hoffnung für die braunen Felder. Doch der nachfolgende Nachtfrost hat noch mehr kleinen Pflanzen von Wintergerste und Winterweizen, die gerade wieder anfingen zu sprießen, den Garaus gemacht.

Jede Hoffnung war zunichte, auch die bei Gerste. Im Durchschnitt 20 Prozent der Felder mit Wintergetreide müssen die Landwirte im Schwalm-Eder-Kreis neu einsäen. Bei einzelnen Betrieben sind es 50 Prozent und mehr.

Durch den erneuten Nachtfrost ist der Schaden noch größer als vor zwei Wochen gedacht. Insbesondere Gerste, bei der es zunächst gar nicht so schlecht aussah, habe sehr darunter gelitten, sagt Frank Käufler, Pflanzenbauberater beim Kreisbauernverband Schwalm-Eder, der Landwirte bis nach Marburg, Bad Hersfeld und Wolfhagen berät.

Für die Bauern bedeutet das, diese Felder komplett umzuackern oder zu grubbern und neu einzusäen - zum einen, weil unterschiedliche Sorten nicht gleichzeitig erntereif würden, zum anderen, weil im Herbst ausgebrachte Pflanzenschutzmittel der neuen Saat nicht bekommen.

Das ist nicht nur mit zusätzlicher Arbeit und Kosten verbunden. das Problem ist auch: Saatgut ist nur schwer zu bekommen. (bmn)

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Quelle: HNA

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