Die Typisierungsaktion für Baby Maxi zog 175 Menschen nach Gudensberg – Heute geht es weiter

Winzige Piekser für die große Hoffnung

Für die gute Sache: Jasmin Umbach ließ sich von Dr. Birgit Schill typisieren. Foto: Först

Schwalm-Eder. Für Jasmin Umbach war es nur ein winziger Piekser, für den kleinen an Leukämie erkrankten Max aus Salzgitter vielleicht die Rettung. So wie die junge Frau aus Grifte hatten am Samstag zur Typisierungsaktion bereits gegen Mittag mehr als 100 Männer und Frauen den Weg in die Praxis von Dr. Birgit Schill in der Hintergasse 2 in Gudensberg gefunden, um sich Blut abnehmen zu lassen.

„Wir sind total glücklich, dass sich so viele Menschen von unserer Aktion angesprochen fühlen und helfen möchten”, sagte die Allgemeinärztin und Organisatorin der Aktion. Selbst als Knochenmarkspender registriert, weiß Schill, dass die Suche dem Aufspüren der berühmten Nadel im Heuhaufen gleicht. Um so wichtiger sei es, so viele Menschen wie möglich als Spender gewinnen zu können.

Dies zeige auch die Erfahrung aus einer Aktion der Sparkasse, bei der sich im vergangenen Jahr 3200 Menschen meldeten. Fünf Spender wurden so gefunden.

Am Ende waren insgesamt 175 Frauen und Männer zur Typisierungsaktion in die Gudensberg Praxis gekommen; jeder von ihnen mit der Hoffnung, das Baby retten zu können. (zrf) • Eine weitere Möglichkeit zur Typisierung gibt es heute von 17 bis 20 Uhr in den Praxisräumen in der Hintergasse 2 in Gudensberg.

Quelle: HNA

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