Schüler aus Oberaula belegen den zweiten Platz bei den Waldjugendspielen

Wissen über die Botanik

Stolz zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden. Klassenlehrerin Ute Weltin (links) und Martin Steinhaus (stehend 3. v. rechts) waren erfreut über den guten Leistungsstand der Lernhilfeschüler aus Oberaula

Oberaula. Die Schülerinnen und Schüler des Lernhilfezweiges der Schule am Katzbachtal in Oberaula erreichten einen hervorragenden 2. Platz bei den Waldjugendspielen des Forstamtes Neukirchen und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Aufgeteilt in 20 Mannschaften mussten die Siebtklässler der Schule am Katzbachtal in Oberaula, der Steinwaldschule Neukirchen und der Melanchthonschule im Steinatal einen drei Kilometer langen Parcours durchlaufen. Im Zehn-Minutentakt wurden an verschiedenen Stationen Themen zu Wasser, Forsttechnik, Holzverwendung, Botanik, Wald-, Natur- und Umweltschutz abgefragt.

Die Freude war groß

Obgleich die hölzerne Wildsau, die seit 2003 als Wanderpokal vergeben wird, wie in den Vorjahren an die Melanchthonschule im Steinatal ging, herrschte große Freude bei den Schülern und Schülerinnen des Lernhilfezweigs für den bereits zum zweiten Mal errungenen zweiten Platz. Besonders stolz war die Mannschaft über die Mitteilung, dass man „beste Mannschaft an den Stationen Waldbau, Waldarbeit und Botanik war“.

Eine Schülerin brachte das Ergebnis auf den Punkt: „Wir fanden es sehr gut, dass wir 18 Mannschaften geschlagen haben.“

Für diese Leistung, bei der die Schüler des Lernhilfezweigs gegen Schüler der Gesamtschule und des Gymnasiums antraten, erhielten sie ein Buch über die Geschichte des Waldes. Mit einiger Verspätung wurden jüngst Preis und Urkunden von Martin Steinhaus vom Forstamt Neukirchen an die Mannschaft aus Oberaula übergeben.

Klassenlehrerin Ute Weltin war stolz auf ihre erfolgreichen Schüler. Schulleiter Günter Brandt begründete den Erfolg mit einer intensiven Vorbereitung durch die Klassenlehrerin. Die Waldjugendspiele werden seit einigen Jahren als Lernanlass genutzt, um das Ökosystem Wald sowie globale Zusammenhänge in Bezug auf Umwelt- und Naturschutz zu vermitteln. Vielleicht wandert die hölzerne Wildsau ja nächstes Jahr an die Schule am Katzbachtal. (red)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare