21 Piloten trainieren noch bis Sonntag am Ziegenhainer Segelfluggelände Ring

Woche für die Kunst des Fliegens

Schwalmstadt. Lautlos gleiten sie durch die Lüfte, besonders viele Segelflieger sind diese Woche am Himmel über der Schwalm unterwegs. Piloten aus ganz Deutschland sind zur 11. Segelkunstflugwoche des Flugsportvereins (FSV) Schwalm auf dem Ziegenhainer Flugplatz.

Die Prüfung für den Segelflugschein wollen fünf neue Piloten ablegen, und 17 Fortgeschrittene trainieren entweder für eine Meisterschaft oder legen ihre ihre Kunstflugberechtigung ab. Die Piloten lernen bei Segelkunstflugwoche sicherer zu fliegen. Trainer vermitteln sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Tipps.

„In 99,9 Prozent der Fälle wird die Prüfung bestanden“, so Tine Kirchberg, Wettbewerbspilotin und internationale Schiedsrichterin. Der Schüler fliegt zu Beginn seiner Ausbildung mit seinem Lehrer, der hinter ihm sitzt.

Wenn der Schüler einige Starts absolviert hat, bleibt der Lehrer auf dem Boden. Über Funk ist der Ausbilder immer mit seinem Schützling verbunden. Er schaut sich das Flugprogramm an und zeichnet seine Anmerkungen zum Flug mit einem Diktiergerät auf. Danach besprechen die Lehrer mit ihren Schülern deren Fehler.

Erst wenn der Schüler wirklich sicher ist und an seinen Flugfiguren gefeilt hat, wird der Prüfer bestellt. Der bewertet vom Boden aus, der Schüler hebt ab.

Der Segelflugsport sei sehr beliebt, auch, weil Familien die Flugvorführungen anschauen können und es ein sicherer Sport sei, betont Klaus Kahler, Lehrer und Wettbewerbsflieger der Flugsportvereinigung Schwalm (FSV). Er berichtet, dass viele Schüler Angst vor Übelkeit beim Kunstflug hätten, jedoch sei es sehr wichtig, vor dem Flug einen Happen zu essen. Das derzeitige Wetter erlaubte den Piloten einen problemlosen Start.

Alle, die gern einmal abheben würden, können am Wochenende zum Ziegenhainer FSV Schwalm kommen und in einem Zweisitzer mitfliegen. Weitere Informationen gibt es unter www.fsv-schwalm.de

Die Kunstflugwoche dauert noch bis Sonntag (8.7.).

Von Johanna Daher und Barbara Orth

Quelle: HNA

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