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Wochenende in Wenigenhasungen stand ganz im Zeichen von Geselligkeit und Spielen

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Von: Ursula Neubauer

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„Die Zapper“ haben sich in Wenigenhasungen den Pokal beim Spiel ohne Grenzen erkämpft: Es freuen sich (von links) Gerald Bettinghausen, Udo Hamann, Matthias Hinz und Klaus Pflüger.
„Die Zapper“ haben sich in Wenigenhasungen den Pokal beim Spiel ohne Grenzen erkämpft: Es freuen sich (von links) Gerald Bettinghausen, Udo Hamann, Matthias Hinz und Klaus Pflüger. © Johannes Werner Repro/ un

Auch für Weggezogene ist der Dorftag ein Stück Heimat.

Wenigenhasungen – Es ist ein schöner, ruhiger Ort, der Kirchplatz mit der großen Esche und der Dorfkirche mitten in Wenigenhasungen. Doch am Wochenende war er wegen des alljährlichen Dorftages rappelvoll. Fast das ganze Dorf war auf den Beinen, um an zwei Tagen Geselligkeit, Spiel und Spaß zu haben. Das „Spiel ohne Grenzen“ bildete Höhepunkt und Abschluss zugleich.

Verantwortlich für die Spiele war in diesem Jahr das Team der Feuerwehr. Unter den strengen Augen ihres Vorsitzenden Johannes Werner mussten die teilnehmenden Teams an sieben Stationen hauptsächlich ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

So galt es, unter anderem „Muttern“ zu stapeln oder mit der Hand über ein schräges Brett in einen Behälter zu schieben, mit Bauklötzchen einen Turm zu bauen oder mit Wasserpistolen auf Pappbecher zu schießen. Sowohl die Teilnehmer als auch die Zuschauer hatten einen Riesenspaß, vor allem wenn etwas schief lief.

Oft lagen Glück und Pech dicht beieinander. Den Siegerpokal durfte am Ende das Team „Die Zapper“ mit Gerald Bettinghausen, Udo Hamann, Matthias Hinz und Klaus Pflüger entgegennehmen.

Am Samstag sorgte ein ebenso großes Programm für Unterhaltung der zahlreichen Gäste. Am Nachmittag gab es einen Flohmarkt mit etwa fünfzehn Anbietern und ein Boule Turnier, das Hans-Georg Pflüger, Manfred Werner und Fritz Gieße als Mannschaft gewann. Boulespielen ist sehr beliebt in Wenigenhasungen und der Förderverein setzt sich im Rahmen des IKEK-Programms (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) für die Einrichtung eines richtigen Bouleplatzes im Dorf ein.

Am Abend fand eine musikalische Premiere statt. Harald Fuchs aus Wolfhagen trat das erste Mal mit neuer Band unter dem Namen „2good2go“ auf. Zusammen mit Henning Riedl, Arndt Mützel und Matthias Kranz möchte Harald Fuchs die lokale Musikszene neu beleben. Ein ebenfalls bekanntes Gesicht in der nordhessischen Musikwelt ist die Sängerin Julia Zart, die mit eigenen Songs und Coversongs das Publikum begeisterte.

Kühle Getränke, Hausmacher Bratwürstchen und selbstgebackener Kuchen durften beim Dorffest natürlich nicht fehlen. Laut Gerd Meyer, dem Vorsitzenden des Fördervereins, werde der Dorftag schon seit über 50 Jahren (mit Ausnahme der Pandemiezeit) gefeiert und von allen Vereinen im Dorf mitgetragen. Früher habe die Veranstaltung an der Schule stattgefunden, seit der Dorferneuerung 2010 am Kirchplatz. Er betonte, dass das Fest für die Wenigerhasunger zur Institution geworden sei. Auch viele ehemalige Bewohner würden gerne zum Dorftag wiederkommen, denn es sei ein Stück Heimat. (Ursula Neubauer)

Talentiert beim Geschicklichkeitsspiel „Stapel die Mutter“: (von links) Udo und Lars Pflüger. Gerd Meyer, Vorsitzender des Fördervereins, schaut zu.
Talentiert beim Geschicklichkeitsspiel „Stapel die Mutter“: (von links) Udo und Lars Pflüger. Gerd Meyer, Vorsitzender des Fördervereins, schaut zu. © Neubauer, Ursula

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