Am 3. November wird Felsbergs neuer Bürgermeister gewählt

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Das Felsberger Rathaus

Felsberg. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Nur noch etwas mehr als eine Woche bleibt den Felsbergern bis zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 3. November.

Rund 8600 Wahlberechtigte dürfen dann ihre Stimme abgeben für den amtierenden Bürgermeister Volker Steinmetz oder seinen Gegenkandidaten Stefan Rother.

Kein Wahllokal in Altenburg

18 Wahllokale haben am Sonntag geöffnet. "Bislang haben wir 146 Wahlhelfer", sagt Wahlleiterin Martina Schmidt, "das sollte eigentlich reichen." In jedem Wahllokal müssen mindestens fünf und maximal neun Helfer sitzen und zwar ehrenamtlich. Immerhin bekommt jeder ein Erfrischungsgeld von 21 Euro.

Während es in den größeren Stadtteilen wie Felsberg und Gensungen mehrere Wahllokale gibt, haben die Menschen in Altenburg gar keine eigene Anlaufstelle zum Wählen: Sie müssen ihre Stimmzettel im Felsberger Jugendzentrum in die Urne werfen. "In einem Wahlbezirk muss es mindestens 100 Wahlberechtigte geben", sagt Schmidt, "damit man keine Rückschlüsse ziehen kann, wer wen gewählt hat." In Altenburg gebe es aber nur etwa 25 Wahlberechtigte.

Sollte denen der Weg nach Felsberg zu weit sein, können sie natürlich auch per Brief wählen. Bis Donnerstagmittag hatten bereits 765 Felsberger von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Briefwahlunterlagen kann man noch bis Freitag, 1. November, 13 Uhr, im Rathaus beantragen. In Ausnahmefällen etwa bei einer plötzlichen Erkrankung sind die Briefwahlunterlagen noch bis Sonntag, 15 Uhr, erhältlich. Sie müssen bis 18 Uhr abgegeben werden.

Wenn dann die Stimmen ausgezählt werden, wird es spannend besonders bei den Felsberger Wahlbezirken: In der Schule und im Jugendzentrum dürfen zusammen fast 2000 Menschen ihre Stimme abgeben das ist ein Viertel der Wahlberechtigten insgesamt.

Von Judith Féaux de Lacroix

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Quelle: HNA

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