Spielplatz Schorbach: Arbeitskreis und Fraktionen nähern sich langsam an

Die Wogen glätten sich

Dorfansicht in der Vogelperspektive: Unser Luftbild von Schorbach in der Großgemeinde Ottrau entstand im Jahr 2007. Foto: HNA-Archiv

Ottrau. Ein kräftiger Silberstreif zeigt sich, symbolisch gesehen, über dem Vorhaben Dorferneuerung in Schorbach. Wie berichtet, hatte ein mehrheitlich im Parlament durchgesetzter Sperrvermerk in Sachen Spielplatzsanierung beim Arbeitskreis Dorferneuerung für erheblichen Unmut gesorgt.

Am Montag Abend nun trafen sich die verbliebenen Mitglieder des Arbeitskreises mit den Fraktionen des Gemeindeparlaments, lediglich die CDU hatte abgesagt. Die Mehrheitsfraktionen von SPD und Unabhängigen Wählern war vollständig erschienen. Nicht dabei waren der aus Protest zurückgetretene ehemalige Vorsitzende Jörg Weber sowie sein ehemaliger Vize, Ortsvorsteher Jürgen Kurz.

Moderator der zweistündigen Sitzung war Bürgermeister Norbert Miltz (unabhängig). Er unterstrich im Gespräch mit unserer Zeitung, dass er zunächst den beiden Vorsitzenden gedankt habe. Weber sei „der Motor der Dorferneuerung Schorbach“ gewesen, zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Programm 2008 war er auch der Ortsvorsteher, unterstrich Miltz.

Die Verfahrenserläuterung der Sachbearbeiterin des Regierungspräsidiums habe gezeigt, dass der nächste Schritt ohnehin den Aspekten Eigenleistung und Einsparpotenzial gegolten hätte. Auch diese Stufe werde vom Architekten begleitet. Mit dem Büro werde umgehend Kontakt aufgenommen.

Im Verlauf der Sitzung hätten sowohl die Fraktionen als auch der Arbeitskreis die Gelegenheit genutzt, ihre Sicht zu schildern. Es sei gelungen, „die ein oder andere Schärfe herauszunehmen“, sagte Bürgermeister Miltz. Schon in der kommenden Arbeitskreissitzung am Dienstag, 10. April, seien Ergebnisse zu erwarten, und in der nächsten Gemeindevertretersitzung am 25. April könne der Sperrvermerk möglicherweise aufgehoben werden. Die Ausschreibung der Gewerke und die Auftragsvergabe für die Arbeiten am Platz hinter dem Schorbächer DGH könnten dann die nächsten Schritte sein. Der Verwaltungschef geht davon aus, dass sich „der Pulverdampf verzieht und die sachliche Ebene wieder erreicht wird“. Miltz: „Ich möchte den Erfolg.“

Auch habe er deutlich gemacht, dass der Arbeitskreis sich über die Nachfolge für den Vorsitz Gedanken machen solle, gebenenfalls in einer Personalunion. Für Bürgermeister Miltz ist klar: „Die Schorbächer wollen die Dorferneuerung.“ Und: „Wenn man sich wieder gefunden hat, geht die Arbeit uneingeschränkt weiter.“ Auch werde man auf die beiden ausgeschiedenen Köpfe Weber und Ortsvorsteher Kurz zugehen. Nächste Arbeitskreissitzung: Dienstag, 10. April, 19.30 Uhr

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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