Pfarrsekretärin Regina von Bronk-Kuhn berichtete von der Papstmesse in Erfurt

Wohltuend für die Seele

Regine von

Schwalm-Eder. Es war für Regina von Bronk-Kuhn ein großartiges Erlebnis. „Mit dem Papst hier in Deutschland gemeinsam eine Messe zu feiern, das war etwas Bewegendes“, sagte die Pfarrsekretärin der Gemeinde St. Joseph in Ziegenhain im Pastoralverbund Maria Hilf.

Gemeinsam mit 47 weiteren Gläubigen aus dem Pastoralverbund fuhr sie mit dem Bus nach Erfurt zur Messe. „Aus allen acht Gemeinden waren Mitglieder im Alter von 16 bis 70 Jahren dabei“, erzählte Regina Bronk-Kuhn.

Um zwei Uhr bereits fuhr der Bus los, damit die Gruppe gute Plätze auf dem Domplatz bekommen konnte.

„Wir haben gegen halb fünf den Parkplatz außerhalb der Stadt erreicht und sind dann mit der Straßenbahn in die Innenstadt gefahren.“ Alles sei toll geplant gewesen und die Straßenbahnen seien im Minutentakt in die Innenstadt gefahren.

Ab sieben Uhr morgens sei die Innenstadt dann komplett abgeriegelt gewesen. „Selbst Personen, die eine Eintrittskarte hatten, würden danach nicht mehr hereingelassen.“ Auch die starken Sicherheitsvorkehrungen haben sie nicht gestört. „Leider gibt es immer Menschen, wegen denen die Sicherheitsvorkehrungen so streng sein müssen.“

Alle Taschen seien durchsucht und jede Person abgetastet worden. Dennoch konnte ein Anwohner mit einem Luftgewehr auf Sicherheitsleute schießen. „Personen aus unserer Gruppe haben die Schüsse gehört. Zum Glück ist keine Panik ausgebrochen.“

Sie bedauert, dass kein Anwohner seine Fenster öffnen durfte. „Für Außenstehende ist der Eindruck entstanden, als hätte sich kein Anwohner für den Papst interessiert.“

Als katholische Christin, die in der Diaspora lebt, war die begeisterte Masse von 30 000 Menschen ein wohltuendes, unvergessliches und doch zugleich ungewohntes Gefühl. Es sei ein schöner Gottesdienst gewesen, der ihrer Seele gut getan habe. „Besonders bemerkenswert fand ich, dass die Lesung von einem blinden Lektor vorgetragen wurde“, sagte Regina von Bronk-Kuhn.

Nach dem Gottesdienst musste sich die Reisegruppe gleich wieder auf dem Heimweg machen, da mitgereiste Pfarrer in ihren Gemeinden Abendmessen halten mussten. Zeit, sich die Erfurt Stadt anzusehen, blieb da leider nicht.

Eines steht für Regina von Bronk-Kuhn fest: Vielen Menschen würde es im Leben besser gehen, wenn sie an Gott glauben würden. ARTIKEL UNTEN

Von Florian Quanz

Quelle: HNA

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