Jahresbilanz

Wohnmobilstellplatz in Wolfhagen ist Treffpunkt für Gäste aus neun Ländern

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Wiedersehen: Mit ihrem Lebenspartner Hartmut Groh war die frühere Wolfhagerin Irene Mir-Ali mit dem Wohnmobil in ihre alte Heimat gekommen, um hier in der Familie ihres Sohnes Thomas Reimer Weihnachten zu feiern. 

Wolfhagen. Der Wolfhager Wohnmobilstellplatz in den Bruchwiesen war auch im Jahr 2016 ein Treffpunkt für Touristen aus ganz Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern.

Insgesamt steuerten in diesem Jahr bis zum Weihnachtsfest für einen überwiegend mehrtägigen Aufenthalt 3600 Fahrzeuge den Stellplatz an. Davon 270 aus neun europäischen Ländern. Spitzenreiter bei den ausländischen Besuchern waren die Niederländer (170), gefolgt von Belgiern (40) und Italienern (25). Die meisten Wohnmobile kamen in den Sommermonaten: September (510), August (460) und Juli (448). Im Februar (70) und Januar (79) die wenigsten.

Diese Zahlen präsentierte jetzt Heinz Zapf, Mitinitiator, Macher und seit einigen Jahren ehrenamtlicher Wohnmobilstellplatzbeauftragter der Stadt Wolfhagen. Mit der Belegungsbilanz des im Jahr 2003 eröffneten und 2013 erweiterten Platzes war Zapf zufrieden, auch wenn es gegenüber 2015 einen leichten Rückgang von rund 150 Wohnmobilen gab. Heinz Zapf: „Dieses Minus hatte aber auch einen Grund. Denn auf Grund von Bauarbeiten war die Siemensstraße mehrere Monate gesperrt. Das war auch auf dem Stellplatz zu spüren. Stammkunden machten einen Bogen um Wolfhagen. Ihnen war das komplizierte Umleitungssystem anscheinend doch etwas zu kompliziert.“

Natürlich spielte Heinz Zapf für die über die Weihnachtsfesttage auf dem Stellplatz Station machenden Wohnmobilisten an Heiligabend wieder den Weihnachtsmann. Er verschenkte leckeren Stollen und ein Erinnerungspräsent der Stadt Wolfhagen.

Dabei konnte Heinz Zapf mit Irene Mir-Ali auch eine frühere Wolfhager Einwohnerin begrüßen. Zusammen mit ihrem Lebenspartner Hartmut Groh war Irene Mir-Ali an Heiligabend von ihrem jetzigen Heimatort Saarlouis in ihre alte Heimat gekommen, um mit der hier an der Waldstraße wohnenden Familie ihres Sohnes Thomas Reimer Weihnachten zu feiern.

Irene Mir-Ali: „Für mich und meinen Lebenspartner ist der Aufenthalt eine Premiere, nämlich zum ersten Mal verbringen wir das Weihnachtsfest in unserem Wohnmobil in Wolfhagen.“ In den Sommermonaten hätten sie zwar schon ab und zu einmal in Wolfhagen Halt gemacht, in der Vergangenheit jedoch überwiegend einen Stellplatz am benachbarten Twistesee angesteuert.“ (zih)

Quelle: HNA

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