Praxisübung auf Truppenübungsplatz in Sehlin

DRK Wolfhagen und Medizinische Task Force (MTF) des Landkreises wirken zusammen

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Übung der Medizinischen Task Force von Stadt und Kreis Kassel in Brandenburg: Hier einige Mitglieder des Teams des DRK Wolfhagen, von links Michaela Graf, André Raum, Rouven Gerlach, Rainer Rauscher, Lena Tonn und Lukas Meers im Behandlungszelt.

Wolfhager Land. Die „Medizinische Task-Force" (MTF) von Stadt und Landkreis Kassel war am vergangenen Wochenende zu einer ersten Praxisübung auf dem Truppenübungsplatz in Sehlin (Brandenburg). Ziel war dabei unter anderem, die Abläufe beim Aufbau eines großen Behandlungsplatzes zu trainieren.

Die Ausgangslage der Übung „Flinker Oktopus 2014“ sah dabei den Brand einer Düngemittelfabrik vor. Unter den mehr als 90 Teilnehmern von Katastrophenschutz, DRK, ASB und Feuerwehr waren auch zwölf Mitglieder des DRK-Ortsverbandes Wolfhagen. Sie waren laut Alexander Blau, der selbst im Führungsbereich eingesetzt war, damit betraut, den Aufbau des großen Behandlungsplatzes mit einem Fahrzeug und Zelt zu unterstützen.

Positives Fazit gezogen

Blau zog für die Wolfhager DRK-Mitglieder nach dem zweitägigen Übungseinsatz in Brandenburg ein positives Fazit: „Aus unserer Sicht hat alles gut funktioniert.“ Natürlich gebe es einige Kleinigkeiten zu verbessern, dies sei aber auch Sinn und Zweck der Übung gewesen. Besonders gut habe der Aufbau des Behandlungszeltes geklappt, der sehr schnell abgeschlossen war, sagt Blau, der sonst als Rettungsassistent und Gruppenführer beim Ortsverband eingesetzt ist.

Ein ähnlich positives Fazit zog der Landkreis: „Die Übung ist erfolgreich verlaufen, die Abstimmung zwischen Katastrophenschutz, Feuerwehr und DRK hat gut geklappt“, sagt Sprecher Harald Kühlborn. Die MTF von Stadt und Kreis Kassel ist einer von zwei Pilotstandorten in Deutschland, der zweite ist in Rheinland-Pfalz, ergänzt Kühlborn. Die MTF gliedert sich in die vier Module Führung, Behandlung, Dekontamination und Transport. Jürgen Barchfeld sagte zur Vorbereitung: „In über 30 Veranstaltungen wurde seit 2010 eine Konzeption für Ausrüstung, Ausbildung und Ablaufplanungen entwickelt.

Im Mittelpunkt stand dabei der Betrieb und die Abläufe für den Behandlungsplatz im Katastrophenfall.“

Von Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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